Meixner Schlüter Wendt Architekten
Fischerfeldstraße 13
D-60311 Frankfurt am Main
T 069/ 210286- 0
F 069/ 210286- 20
info@meixner-schlueter-wendt.de
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Umbau / Neubau Dornbuschkirche
Rückbau
Die Dornbuschkirche liegt in einem Wohnviertel im Norden Frankfurts. Aufgrund des schlechten Zustands dieser 60er Jahre Kirche und aufgrund des extremen Rück-ganges an Gottesdienstbesuchern wurde ein vollständiger Abbruch und der Neubau eines kleinen Andachtsraumes als Ersatz diskutiert. Durch Planungsstudien konnte nachgewiesen werden, daß ein Teilabbruch die beste Lösung darstellt. Städtebaulich verbleibt ein räumlich und funktional intaktes Ensemble – bestehend aus Gemeindezentrum, „Restkirche“ und Turm; es entsteht ein neuer Kirchplatz mit großem öffentlichen Potential. Der geräumige Altarbereich bzw. Chor verbleibt als alte/ neue Kirche.
Umbau / Neubau
Die nach dem Abbruch offen verbliebene Baukörperseite wird mit einer neuen Wand bzw. Fassade verschlossen. Die Besonderheit des Ortes und des Rückbauprozesses wird dadurch erfasst, dass diese neue Wand durch Stanzungen bzw. Abdrücke der „alten“ Kirche – d.h. der entfernten baulichen Elemente wie Eingangsfassade, Altar und Empore – aus der Fläche heraus zu einer plastischen Struktur verformt wird. Weitere Faktoren für die endgültige Form sind Raumbelichtung, konstruktive Aussteifung, Erschließung und Vorgaben des Bestandes. Als Assoziation für diesen Formprozess dienen alltägliche Stanzformen. Die Wahrnehmung von Fläche und Raum wird aktiviert. Der Abbdruck einer Form ist ein Verweis auf etwas scheinbar Abwesendes und in diesem Sinne kohärent mit transzendenten Inhalten. Die Identität des Ortes wird transformiert. Für die Gemeinde bleibt die Geschichte des Ortes im Gedächtnis – für alle (anderen) wird ein Abdruck und damit ein Bild von Kirche vermittelt- im Schwebezustand zwischenGegenstand und Abstraktion. Es entsteht eine rätselhafte Maßstabslosigkeit. Auf dem Platz (Asphalt) wird der Grundriß der abgebrochenen Kirche aufgemalt. Im Sinne eines begehbaren Grundrißes, der weitergedacht werden kann. Weitere Assoziationen mit alltäglichen Situationen, wie Sportplätzen und Verkehrsübungsplätzen, werden bewußt mit der sakralen Atmosphäre in Verbindung gebracht. Die neue Wand ist als Mischkonstruktion (Stahlbeton, Mauerwerk) hergestellt – die Putzoberfläche entspricht der Plastizität des Konzeptes. Im Innern gibt es einen zentralen Aktionsbereich (Boden/ Decke/ kurze Stirnseiten), der als dunkles, warm-farbiges Band zusammengefaßt ist, um das verbleibende, von der Gemeinde sehr geschätzte Farbglasfenster zu integrieren. Die neue Wand/ Eingangsfassade und die ruhige Nordwand als Pendant werden hell kontrastiert. Möbel wie Altar, Pult, Lager-Boxen und Bestuhlung sind an dieses Farbkonzept angepaßt. Alle Elemente sind im Gegensatz zu ihrem schweren Erscheinungsbild beweglich und ermöglichen in Verbindung mit den unterschiedlichen Wänden (ruhig, farbig, plastisch) völlig unterschiedliche Gottesdienstszenarien für die Gemeinde.
Dornbuschkirche/ Mierendorffstraße 5, Frankfurt/M.
Bauherr: Evangelischer Regionalverband
2002-04 (Fertigstellung 12/2004)
Die Dornbuschkirche liegt in einem Wohnviertel im Norden Frankfurts. Aufgrund des schlechten Zustands dieser 60er Jahre Kirche und aufgrund des extremen Rück-ganges an Gottesdienstbesuchern wurde ein vollständiger Abbruch und der Neubau eines kleinen Andachtsraumes als Ersatz diskutiert. Durch Planungsstudien konnte nachgewiesen werden, daß ein Teilabbruch die beste Lösung darstellt. Städtebaulich verbleibt ein räumlich und funktional intaktes Ensemble – bestehend aus Gemeindezentrum, „Restkirche“ und Turm; es entsteht ein neuer Kirchplatz mit großem öffentlichen Potential. Der geräumige Altarbereich bzw. Chor verbleibt als alte/ neue Kirche.
Umbau / Neubau
Die nach dem Abbruch offen verbliebene Baukörperseite wird mit einer neuen Wand bzw. Fassade verschlossen. Die Besonderheit des Ortes und des Rückbauprozesses wird dadurch erfasst, dass diese neue Wand durch Stanzungen bzw. Abdrücke der „alten“ Kirche – d.h. der entfernten baulichen Elemente wie Eingangsfassade, Altar und Empore – aus der Fläche heraus zu einer plastischen Struktur verformt wird. Weitere Faktoren für die endgültige Form sind Raumbelichtung, konstruktive Aussteifung, Erschließung und Vorgaben des Bestandes. Als Assoziation für diesen Formprozess dienen alltägliche Stanzformen. Die Wahrnehmung von Fläche und Raum wird aktiviert. Der Abbdruck einer Form ist ein Verweis auf etwas scheinbar Abwesendes und in diesem Sinne kohärent mit transzendenten Inhalten. Die Identität des Ortes wird transformiert. Für die Gemeinde bleibt die Geschichte des Ortes im Gedächtnis – für alle (anderen) wird ein Abdruck und damit ein Bild von Kirche vermittelt- im Schwebezustand zwischenGegenstand und Abstraktion. Es entsteht eine rätselhafte Maßstabslosigkeit. Auf dem Platz (Asphalt) wird der Grundriß der abgebrochenen Kirche aufgemalt. Im Sinne eines begehbaren Grundrißes, der weitergedacht werden kann. Weitere Assoziationen mit alltäglichen Situationen, wie Sportplätzen und Verkehrsübungsplätzen, werden bewußt mit der sakralen Atmosphäre in Verbindung gebracht. Die neue Wand ist als Mischkonstruktion (Stahlbeton, Mauerwerk) hergestellt – die Putzoberfläche entspricht der Plastizität des Konzeptes. Im Innern gibt es einen zentralen Aktionsbereich (Boden/ Decke/ kurze Stirnseiten), der als dunkles, warm-farbiges Band zusammengefaßt ist, um das verbleibende, von der Gemeinde sehr geschätzte Farbglasfenster zu integrieren. Die neue Wand/ Eingangsfassade und die ruhige Nordwand als Pendant werden hell kontrastiert. Möbel wie Altar, Pult, Lager-Boxen und Bestuhlung sind an dieses Farbkonzept angepaßt. Alle Elemente sind im Gegensatz zu ihrem schweren Erscheinungsbild beweglich und ermöglichen in Verbindung mit den unterschiedlichen Wänden (ruhig, farbig, plastisch) völlig unterschiedliche Gottesdienstszenarien für die Gemeinde.
Dornbuschkirche/ Mierendorffstraße 5, Frankfurt/M.
Bauherr: Evangelischer Regionalverband
2002-04 (Fertigstellung 12/2004)
Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main
Das Gebäude verbindet die städtebaulichen Strukturen der Umgebungsbebauung, die insbesondere durch die Kurvenbewegung der benachbarten Bahngleise bestimmt sind. Die daraus entwickelte Baukörperfigur in Form einer Spiral-Bandstruktur ermöglicht eine Kombination von Stadtraumverdichtung und Offenheit mit entsprechender Belichtungsqualität.
Der Baukörper bildet einen signifikanten Solitär für das Ordnungsamt - mit einem der Aufgabe und Bedeutung entsprechendem Wiedererkennungswert – als offenes Amt.
Durch die besondere Spiral-Band-Struktur eröffnet sich die Möglichkeit, die übliche Unterscheidung von Vor- und Rückseite bzw. Straßen und Hoffassade aufzulösen. Dies wird durch eine farbliche Differenzierung beider Baukörperseiten intensiviert.
Eine Besonderheit des Raumprogramms ist neben einigen Sonderbereichen die Repetition vieler ähnlicher Büroräume auf einer Fläche von ca. 30.000 qm. Die Gebäudetypologie setzt sich insofern mit dem Thema Repetition und Variation auseinander, um aus den unterschiedlichen Funktionsbereichen eine authentische Gliederungen zu entwickeln.
Das Raumprogramm des Ordnungsamtes erfordert eine möglichst geschossweise Gliederung bzw. Stapelung von unterschiedlichen Abteilungen/ Nutzungen.
Die Gebäudestuktur und die damit verbundene Fassadenstruktur thematisieren diese spezifisiche, subtile Differenzierung der Funktionsstruktur in horizontale Schichten.
Eine besondere Schicht stellen das Erdgeschoß und das 1.OG dar, aus der die öffentlichen Raumbereiche wie die Eingangshallen etc. im Sinne eines offenen Amtes „herausgeschält“ sind.
Der Baukörper bildet einen signifikanten Solitär für das Ordnungsamt - mit einem der Aufgabe und Bedeutung entsprechendem Wiedererkennungswert – als offenes Amt.
Durch die besondere Spiral-Band-Struktur eröffnet sich die Möglichkeit, die übliche Unterscheidung von Vor- und Rückseite bzw. Straßen und Hoffassade aufzulösen. Dies wird durch eine farbliche Differenzierung beider Baukörperseiten intensiviert.
Eine Besonderheit des Raumprogramms ist neben einigen Sonderbereichen die Repetition vieler ähnlicher Büroräume auf einer Fläche von ca. 30.000 qm. Die Gebäudetypologie setzt sich insofern mit dem Thema Repetition und Variation auseinander, um aus den unterschiedlichen Funktionsbereichen eine authentische Gliederungen zu entwickeln.
Das Raumprogramm des Ordnungsamtes erfordert eine möglichst geschossweise Gliederung bzw. Stapelung von unterschiedlichen Abteilungen/ Nutzungen.
Die Gebäudestuktur und die damit verbundene Fassadenstruktur thematisieren diese spezifisiche, subtile Differenzierung der Funktionsstruktur in horizontale Schichten.
Eine besondere Schicht stellen das Erdgeschoß und das 1.OG dar, aus der die öffentlichen Raumbereiche wie die Eingangshallen etc. im Sinne eines offenen Amtes „herausgeschält“ sind.
Neubau Imbissponton - Frankfurt Niederrad
Die Werkstatt Frankfurt e.V. beabsichtigt als Betreiber das Licht- und Luftbad Niederrad zu revitalisieren. Wesentlich neben anderen Maßnahmen ist dafür die Realisierung eines Imbissgebäudes. Das Licht- und Luftbad liegt auf einer Halbinsel am südlichen Mainufer in Niederrad. Als landschaftlicher Park am Wasser hat es eine besondere Qualität. Die Halbinsel liegt im Hochwassergebiet mit z.B. 1,50 m Höchststand bei einem „50-jährigen Hochwasser“. Der Ort und die offensichtlich zunehmende Hochwasserproblematik in Folge von Klimaveränderungen werden zum Ausgangspunkt für Funktion und Form. Das Konzept geht von einem Imbissgebäude als „Schwimmkörper“ aus. Die Form dieses Stahlkörpers ist bildnerisch entwickelt aus der Assoziation mit alltäglichen „Gebrauchspontons“. Entsprechend zu dieser Assoziation mit Gebrauchspontons ist der Stahlkörper von einem Schiffsbauer hergestellt und tatsächlich schwimmfähig. Die Transformation bewegt sich im Grenzbereich zwischen einem scheinbar alltäglichen Gebrauchsfahrzeug-/ ponton und einer minimierten formalen Überhöhung. Der auf der Wiese scheinbar trockengelegte Ponton wirkt zunächst paradox - macht jedoch auf den zweiten Blick den Charakter von Insel und Hochwassergebiet erfahrbar. Der Ponton suggeriert den Prozess “des Gestrandetseins”, “des Aufschwimmens” und “des potentiellen Weiterschwimmens”. Tatsächlich ist der Ponton mit Dalben gegen Wegschwimmen gesichert. Die Hochwasserphasen liegen in den Wintermonaten. Während dieses Zeitraums ist das gesamte Gelände nicht in Betrieb. In dieser Zeit werden die Haupttreppen eingeklappt- der Ponton wird winterfest. Der Innenausbau ist assoziativ zu dem Ausbau von Schiffen als eigenständige Innenschale entwickelt. Dabei entsteht eine räumliche Abfolge von Hülle, Zwischen-/ Stauraum, Innenschale und Innenraum. Im Ponton befinden sich ein Gastraum mit Essensausgabe für das ganze Freigelände, eine Küche, Personalräume und eine WC Anlage. Auf dem Dach-/ Oberdeck befindet sich eine „Terrasse“. Während des Sommerbetriebes liegt vor dem Ponton eine “Schwemmholzterrasse”.
Neubau Imbißponton/ Licht- u. Luftbad Niederrad, Niederräder Ufer 10, 60528 Frankfurt/ M.
Bauherr: Werkstatt Frankfurt e.V.
2003
Neubau Imbißponton/ Licht- u. Luftbad Niederrad, Niederräder Ufer 10, 60528 Frankfurt/ M.
Bauherr: Werkstatt Frankfurt e.V.
2003
Wohnhaus Schlüter
Die Aufgabe bestand in der Planung eines Wohnhauses für eine Familie mit 4 Kindern in ausreichender Größe auf einem großzügigen Grundstück. Das Grundstück liegt in der „Waldstadt“ in Karlsruhe - eine Wohnsiedlung aus den 60iger Jahren, die vollständig in einen Kiefernwald integriert ist. Die direkte Umgebung ist geprägt von Kiefern, großen Grundstücken und heterogenen Einfamilienhäusern. Das Konzept sieht eine „akzentuierte Beziehung“ des bearbeiteten architektonischen Raumes/ Masse (Wohnhaus) mit dem offenen, natürlichen Raum (Kiefern/ Garten) vor. Vorbild ist die Beobachtung dieser „akzentuierten Beziehung“ bei Steinbrüchen und sich „auflösenden Gebäuden“. Entsprechend dieser selbstverständlichen Raumprozesse wird eine monolithische, architektonische Masse substrahiert. Dabei entstehen offene Zwischenraumbereiche (Loggia/ Terrasse und Eingangsbereich) - diese Zwischenraumbereiche setzen sich im Innenraum fort. Es entsteht ein wechselseitiger Raumfluss von aussen und innen. Durch die Transformation eines alltäglichen Prinzips wird das Wechselspiel von Masse und Raum - insbesondere Raum als weggenommene Masse wahrnehmbar. Die merkwürdige Verschränkung des ursprünglich isolierten Objektes mit dem landschaftlichen Umraum wird spürbar. Die tatsächliche Form des Gebäudes ist aus den individuellen Anforderungen und Zuordnung der Funktionsbereiche, aus der Konstruktion und aus der Belichtung entwickelt. Durch die Form des Gebäudes wie z.B. durch die Überdachungen der Loggienbereiche wird der Lichteinfall im Tages- und Jahresverlauf gesteuert. In den Übergangszeiten Herbst und Frühjahr mit niedrigen Sonnenständen scheint die Sonne in die Wohnbereiche. Im Sommer wird die Sonneneinwirkung durch die Baukörperstuktur von den Innenräumen ferngehalten - auf Sonnenschutz und Kühlung kann verzichtet werden.
Wohnhaus Schlüter/ Karlsruhe
in zusammenarbeit mit W.Ziser, Karlsruhe
Bauherren: Theo und Insa Schlüter
2003
Wohnhaus Schlüter/ Karlsruhe
in zusammenarbeit mit W.Ziser, Karlsruhe
Bauherren: Theo und Insa Schlüter
2003
Ding-Raum, MMK Frankfurt
Anläßlich der Eröffnung der akustische Installation "Event,Stream, Object" von Florian Hecker im Rahmen der Ausstellung "Radical Conceptual" im Mai 2010 wurde für eine anschließende Party mit dem Club Robert Johnson eine Raumstruktur/ Raummöblierung von uns in der zentralen Halle des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt installiert.
Diese Arbeit ist entstanden aus der Transformation unseres Leseraumes aus dem MMK Zollamt, die für den sehr spezifischen Kontext der Haupthalle des MMK und die neue Nutzung weiterentwickelt und verändert wurde.
Dieser "Ding-Raum" ist eine prozeßhafte Anhäufung von transformierten Elementen, die bestimmbare Möbel oder daraus entwickelte abstrakte Volumina assoziieren. Ausgangspunkt des Entwurfs ist das Bild eines alltäglichen Zimmers, in dem die klare Zuordnung von Möbel und Volumen aufgehoben wird. Einzelne kubische Möbel (Schreibtisch, Lesesessel, etc...) und eine Vielzahl darauf und drumherum liegender, stehender und gestapelter Elemente und Objekte werden selbst zu Teilen des Raumes, und schaffen die Assoziation einer abstrakten, großmaßstäblichen Möblierung die benutzt werden kann. Scheinbar Vertrautes gerät in Bewegung, Raum und soziale Interaktion werden aktiviert.
Wandprojektion: "Soziale Plastik" / Lutz Mommartz / 1969
Diese Arbeit ist entstanden aus der Transformation unseres Leseraumes aus dem MMK Zollamt, die für den sehr spezifischen Kontext der Haupthalle des MMK und die neue Nutzung weiterentwickelt und verändert wurde.
Dieser "Ding-Raum" ist eine prozeßhafte Anhäufung von transformierten Elementen, die bestimmbare Möbel oder daraus entwickelte abstrakte Volumina assoziieren. Ausgangspunkt des Entwurfs ist das Bild eines alltäglichen Zimmers, in dem die klare Zuordnung von Möbel und Volumen aufgehoben wird. Einzelne kubische Möbel (Schreibtisch, Lesesessel, etc...) und eine Vielzahl darauf und drumherum liegender, stehender und gestapelter Elemente und Objekte werden selbst zu Teilen des Raumes, und schaffen die Assoziation einer abstrakten, großmaßstäblichen Möblierung die benutzt werden kann. Scheinbar Vertrautes gerät in Bewegung, Raum und soziale Interaktion werden aktiviert.
Wandprojektion: "Soziale Plastik" / Lutz Mommartz / 1969
Fotografen: Norbert Miguletz (Bild 1+2), Michael Habes (Bild 3+4)
Wohnhaus Schmuck, Frankfurt/Main
Analyse Bestand / Aufgabe
Ausgangssituation ist ein eingeschossiges 50er-Jahre Gebäude in dichter Innenstadtlage auf einem Grundstück mit relativ großem Garten. Das Bestandsgebäude soll als Wohnhaus für eine Familie mit 4 Kindern umgebaut und erweitert werden.
Durch die Lage im Inneren einer Blockrandstruktur geht es hier nicht um ein gewöhnliches Einfamilienhaus mit Garten, sondern um die Verwandlung und die Synthese eines derartigen Typus mit einem urbanen, verdichteten städtebaulichen Kontext.
Konzept
Planung - Grüne Oase
Der Entwurf beschreibt einen Prozeß, bei dem eine fiktive Grundkubatur, die das gesamte Grundstück besetzt, in zwei Schritten transformiert wird:
1. Schritt - Anpassung der möglichen Baumasse an die städtbauliche Umgebung
2. Schritt - Substraktion entsprechend der Parameter Bestand, Nutzung, Belichtung, Orientierung und Nachbarschaftsabstände.
Das städtebauliche Einpassen und die Substraktion führen zu drei Unterschiedlichen Außenbereichen
1. Eingang, 2. Vorgarten, 3. Garten.
Die daraus resultierenden baulichen Strukturen bzw. Grünräume schaffen so einen eng mit dem Haus verknüpften und geschützten Gartenraum - eine grüne Oase mitten in der Stadt.
Garten und Haus verschmelzen selbst zu einer fließenden Raumskulptur. Baukörper und Gartenraum antworten auf die plastische Struktur der heterogenen Gebäude-Rückseiten der Umgebung in unterschiedlicher Art und Weise - im Spektrum zwischen Permeabilität und Separierung.
Dabei wird der Umgang mit Schwellen zwischen öffentlichem Raum ( Straße / Blockrandstruktur), halböffentlichem Raum ( Eingang, Vorgarten ), familiärem Raum (Garten/Haus) zum entscheidenden Thema.Signifikantes Beispiel dafür ist z.B. die Brückenloggia, die vieldeutige Raumbeziehungen generiert. Es entsteht ein Ort an dem sich vielfältige und lebendige Interaktionen zwischen Familie und Nachbarschaft entfalten können.
Bauherr : Dodo & Thomas Schmuck
Fertigstellung: 2010
Ausgangssituation ist ein eingeschossiges 50er-Jahre Gebäude in dichter Innenstadtlage auf einem Grundstück mit relativ großem Garten. Das Bestandsgebäude soll als Wohnhaus für eine Familie mit 4 Kindern umgebaut und erweitert werden.
Durch die Lage im Inneren einer Blockrandstruktur geht es hier nicht um ein gewöhnliches Einfamilienhaus mit Garten, sondern um die Verwandlung und die Synthese eines derartigen Typus mit einem urbanen, verdichteten städtebaulichen Kontext.
Konzept
Planung - Grüne Oase
Der Entwurf beschreibt einen Prozeß, bei dem eine fiktive Grundkubatur, die das gesamte Grundstück besetzt, in zwei Schritten transformiert wird:
1. Schritt - Anpassung der möglichen Baumasse an die städtbauliche Umgebung
2. Schritt - Substraktion entsprechend der Parameter Bestand, Nutzung, Belichtung, Orientierung und Nachbarschaftsabstände.
Das städtebauliche Einpassen und die Substraktion führen zu drei Unterschiedlichen Außenbereichen
1. Eingang, 2. Vorgarten, 3. Garten.
Die daraus resultierenden baulichen Strukturen bzw. Grünräume schaffen so einen eng mit dem Haus verknüpften und geschützten Gartenraum - eine grüne Oase mitten in der Stadt.
Garten und Haus verschmelzen selbst zu einer fließenden Raumskulptur. Baukörper und Gartenraum antworten auf die plastische Struktur der heterogenen Gebäude-Rückseiten der Umgebung in unterschiedlicher Art und Weise - im Spektrum zwischen Permeabilität und Separierung.
Dabei wird der Umgang mit Schwellen zwischen öffentlichem Raum ( Straße / Blockrandstruktur), halböffentlichem Raum ( Eingang, Vorgarten ), familiärem Raum (Garten/Haus) zum entscheidenden Thema.Signifikantes Beispiel dafür ist z.B. die Brückenloggia, die vieldeutige Raumbeziehungen generiert. Es entsteht ein Ort an dem sich vielfältige und lebendige Interaktionen zwischen Familie und Nachbarschaft entfalten können.
Bauherr : Dodo & Thomas Schmuck
Fertigstellung: 2010
