Häfner / Jiménez - Büro für Landschaftsarchitektur
Schwedter Straße 263
D-10119 Berlin
T 0 30/44 32 41 60
F 0 30/44 32 41 59
info@haefner-jimenez.de
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Schlosspromenade Schwerin
BUGA 2009
Die Graf-Schack-Allee und die Schlosspromenade am Burgsee bilden eines der wichtigsten Entrées in die Innenstadt von Schwerin.
Im Rahmen der Vorbereitungen für die Bundesgartenschau im Jahr 2009 wurde die Schlosspromenade neu konzipiert.
Der Straßenraum und die Promenade stellen eine räumliche Einheit und den Abschluss der historischen Altstadt zum Burgsee hin dar. Ähnlich einer mediterranen Strand-Promenade sind Allee und Promenade in der Lage, sowohl die anfallenden Verkehrsströme aufzunehmen, als auch als Aufenthaltsort zu dienen. Durch die Offenheit der Promenade werden Angsträume vermieden und deren Attraktivität gesteigert.
Eine Mauerkante unterstreicht die Promenade als Balkon der Stadt, von dem aus der Burgsee, die Gärten des 21. Jahrhunderts und natürlich das Schloss in seiner ganzen Pracht in Szene gesetzt werden.
Die Ausblicke auf die Wasserfläche und auf die gegenüberliegende Seite wirken auf diese Betrachtungsebene, was sich in einer ruhigen und zurückhaltenden Gestaltung widerspiegelt.
Ort: Schwerin
Wettbewerb: VOF Verfahren
Bauherr: BUGA 2009 GmbH
Ausführung: 2005
Bearbeitungsgebiet: 5.400 m2
Baukosten: 992.195 Euro
Im Rahmen der Vorbereitungen für die Bundesgartenschau im Jahr 2009 wurde die Schlosspromenade neu konzipiert.
Der Straßenraum und die Promenade stellen eine räumliche Einheit und den Abschluss der historischen Altstadt zum Burgsee hin dar. Ähnlich einer mediterranen Strand-Promenade sind Allee und Promenade in der Lage, sowohl die anfallenden Verkehrsströme aufzunehmen, als auch als Aufenthaltsort zu dienen. Durch die Offenheit der Promenade werden Angsträume vermieden und deren Attraktivität gesteigert.
Eine Mauerkante unterstreicht die Promenade als Balkon der Stadt, von dem aus der Burgsee, die Gärten des 21. Jahrhunderts und natürlich das Schloss in seiner ganzen Pracht in Szene gesetzt werden.
Die Ausblicke auf die Wasserfläche und auf die gegenüberliegende Seite wirken auf diese Betrachtungsebene, was sich in einer ruhigen und zurückhaltenden Gestaltung widerspiegelt.
Ort: Schwerin
Wettbewerb: VOF Verfahren
Bauherr: BUGA 2009 GmbH
Ausführung: 2005
Bearbeitungsgebiet: 5.400 m2
Baukosten: 992.195 Euro
East Side Park
Der Entwurf basiert auf dem im Jahre 2003 mit dem 1. Preis versehenen Wettbewerbsbeitrag des Büros HÄFNER/JIMENEZ. Die Weite des Spreeraumes, die Lebendigkeit des Wassers und des Schiffverkehrs sind wichtige Potenziale für ein facettenreiches Erlebnis der Berliner Innenstadt. Die Rückgewinnung des Bezuges zum Wasser im Bereich der East Side Gallery ist ein wichtiger Schritt der städtebaulichen Qualifizierung.
Im Planungsgebiet wurde die Mauer auf einer Breite von ca. 40 m geöffnet, um eine Verbindung zwischen dem Spreeufer und der geplanten Veranstaltungshalle auf der gegenüberliegenden Seite der Mühlenstraße zu ermöglichen.
Ausgehend von der Maueröffnung erstreckt sich ein Platz, durch eine durchgehende Freitreppe zweigeteilt, bis zum Ufer hinunter. Hier befindet sich die Schiffsanlegestelle.
Die obere Ebene ist an den Kolonnenweg aus Asphalt angebunden. Die zweiteilige Treppenanlage markiert den Übergang zum unteren Platzbereich, an den zu beiden Seiten die geplante Spreeufer-Promenade anschließt. Durch ausgewählte Materialien und besondere Gestaltung im Detail wurde der Platz zu einem Freiraum von hoher Aufenthaltsqualität entwickelt.
Der Platz ist westlich von der geneigten Rasenfläche begrenzt, die im Treppenbereich von einer Betonmauer abgestützt wird. Auf der östlichen Seite befindet sich die geplante Gastronomie-Einrichtung.
Ort: Berlin / Friedrichshain Kreuzberg
Wettbewerb: 2003 / 1. Preis
Realisierung: 2007
Bauherr: Anschutz Entertainment Development Group
Bearbeitungsgebiet: 1.825 m2
Baukosten: 420.000 Euro
Im Planungsgebiet wurde die Mauer auf einer Breite von ca. 40 m geöffnet, um eine Verbindung zwischen dem Spreeufer und der geplanten Veranstaltungshalle auf der gegenüberliegenden Seite der Mühlenstraße zu ermöglichen.
Ausgehend von der Maueröffnung erstreckt sich ein Platz, durch eine durchgehende Freitreppe zweigeteilt, bis zum Ufer hinunter. Hier befindet sich die Schiffsanlegestelle.
Die obere Ebene ist an den Kolonnenweg aus Asphalt angebunden. Die zweiteilige Treppenanlage markiert den Übergang zum unteren Platzbereich, an den zu beiden Seiten die geplante Spreeufer-Promenade anschließt. Durch ausgewählte Materialien und besondere Gestaltung im Detail wurde der Platz zu einem Freiraum von hoher Aufenthaltsqualität entwickelt.
Der Platz ist westlich von der geneigten Rasenfläche begrenzt, die im Treppenbereich von einer Betonmauer abgestützt wird. Auf der östlichen Seite befindet sich die geplante Gastronomie-Einrichtung.
Ort: Berlin / Friedrichshain Kreuzberg
Wettbewerb: 2003 / 1. Preis
Realisierung: 2007
Bauherr: Anschutz Entertainment Development Group
Bearbeitungsgebiet: 1.825 m2
Baukosten: 420.000 Euro
Bullengraben
GUSTAV MEYER PREIS 2008
Renaturierung des Bullengrabensystems
Abschnitt 4 Klosterfelde
Spandau / Berlin
Im 4. Abschnitt nähert sich der Bullengraben dem Siedlungskern von Spandau. Kennzeichnend schiebt sich die Bebauung auf beiden Seiten bis dicht an den Graben heran. Infolge sich wiederholender Aufweitungen ergibt sich entlang des Grabens eine Abfolge von Enge und Weite. Ziel des Projektes ist es einen deutlichen Grünraum zu schaffen, der in der Lage ist einen neuen Schwerpunkt in die recht unhomogene Stadtstruktur zu legen.
Der Bullengraben definiert sich als Senke in der umgebenden Stadtlandschaft, allerdings nicht als natürliche Depression, sondern als ursprüngliches Niveau der Landschaft, das von der in die Höhe gewachsenen Stadtlandschaft (Aufschüttungen) gefasst wird. Dieser Höhenunterschied wird mit zunehmendem Alter der Stadt größer und besonders an den Schnittstellen zwischen Bullengraben und Querungstraßen deutlich.
Die Einstiege an den Querungen werden herausgestellt und der Höhenunterschied herausgearbeitet. Diese Schnittstellen zwischen Stadt und Landschaft werden besonders gestaltet und als strenge Platzsituationen betont. Die Überwindung des Höhenunterschiedes erfolgt über einen Weg, der in seiner Breite von drei Metern die Benutzung für Fahrräder und Fußgänger erlaubt.
Die topographische Überarbeitung des Geländes der zentralen Aufweitung erfolgt in Hinblick auf Nutzungsmöglichkeiten im Sinne eines Landschaftsparkes. Nach Süden geneigte und durch einzelne Baumgruppen gegliederte Rasenflächen ermöglichen den freien Aufenthalt und verschiedene Arten von Freizeitbetätigungen. Deutlich herausprofilierte Bauminseln bleiben als einzelne Zeugen des jetzigen Zustandes erhalten und weisen mit der strengen Böschung auf die Künstlichkeit des Eingriffes hin.
Ort: Spandau / Berlin
Bauherr: Deutsche Bahn AG
Realisierung: 2004- 2006
Bearbeitungsgebiet: 30.000 m2
Baukosten: 2.018.400 Euro
Abschnitt 4 Klosterfelde
Spandau / Berlin
Im 4. Abschnitt nähert sich der Bullengraben dem Siedlungskern von Spandau. Kennzeichnend schiebt sich die Bebauung auf beiden Seiten bis dicht an den Graben heran. Infolge sich wiederholender Aufweitungen ergibt sich entlang des Grabens eine Abfolge von Enge und Weite. Ziel des Projektes ist es einen deutlichen Grünraum zu schaffen, der in der Lage ist einen neuen Schwerpunkt in die recht unhomogene Stadtstruktur zu legen.
Der Bullengraben definiert sich als Senke in der umgebenden Stadtlandschaft, allerdings nicht als natürliche Depression, sondern als ursprüngliches Niveau der Landschaft, das von der in die Höhe gewachsenen Stadtlandschaft (Aufschüttungen) gefasst wird. Dieser Höhenunterschied wird mit zunehmendem Alter der Stadt größer und besonders an den Schnittstellen zwischen Bullengraben und Querungstraßen deutlich.
Die Einstiege an den Querungen werden herausgestellt und der Höhenunterschied herausgearbeitet. Diese Schnittstellen zwischen Stadt und Landschaft werden besonders gestaltet und als strenge Platzsituationen betont. Die Überwindung des Höhenunterschiedes erfolgt über einen Weg, der in seiner Breite von drei Metern die Benutzung für Fahrräder und Fußgänger erlaubt.
Die topographische Überarbeitung des Geländes der zentralen Aufweitung erfolgt in Hinblick auf Nutzungsmöglichkeiten im Sinne eines Landschaftsparkes. Nach Süden geneigte und durch einzelne Baumgruppen gegliederte Rasenflächen ermöglichen den freien Aufenthalt und verschiedene Arten von Freizeitbetätigungen. Deutlich herausprofilierte Bauminseln bleiben als einzelne Zeugen des jetzigen Zustandes erhalten und weisen mit der strengen Böschung auf die Künstlichkeit des Eingriffes hin.
Ort: Spandau / Berlin
Bauherr: Deutsche Bahn AG
Realisierung: 2004- 2006
Bearbeitungsgebiet: 30.000 m2
Baukosten: 2.018.400 Euro
Architekturpreis der Stadt Leipzig 2007 Nominierung für IULA 2007
Grüner Bogen Paunsdorf – 1. BA Terrasse Bürgerpark und ehemaliges Manövergelände
Der amorphe Landschaftsraum um die Siedlung Heiterblick, bestehend aus aufgelassenem Gelände ehemals militärischer Nutzung, brach gefallenen Ackerflächen und dem Paunsdorfer Wäldchen, bedarf einer ordnenden Struktur. Die Idee des „Grünen Bogens“ wurde zu einem Promenadenring geformt, der die gesamte Siedlung umrundet und zum prägenden stadträumlichen und landschaftlichen Element dieses Stadtteils an der Leipziger Peripherie wird.
Die Terrasse Bürgerpark und das ehemalige Manövergelände sind als erster realisierter Bauabschnitt des Grünen Bogens nicht nur Teil des größten Leipziger Freiraumvorhabens, sondern auch Teil eines einzigartigen Projektes: Die konträren Anforderungen der Erholungsvorsorge und des Naturschutzes werden hier beispielhaft mit landschaftsarchitektonischen Mitteln und innovativer Naturschutzplanung unter dem Thema „Naturschutz durch Nutzung“ zu einer modellhaften Lösung vereint.
Eine Beweidung der 15 ha großen Konversionsfläche mit ganzjährig im Freien auf der Fläche verbleibenden Heckrindern und Przewalski-Pferden lassen die einzelnen Biotoptypen infolge zufälliger räumlich-zeitlicher Dynamik immer wieder neu entstehen. Unter den Fenstern der Großsiedlung, von der Terrasse Bürgerpark und einem Rundweg in Szene gesetzt, entwickelt das Ensemble eine Attraktion über Paunsdorf hinaus.
Ort: Leipzig-Paunsdorf
Wettbewerb: 2000 / 1. Preis
Bauherr: Stadt Leipzig
Fertigstellung: 1. Bauabschnitt: 2006
Fertigstellung, geplant: Gesamtprojekt: 2012
Bearbeitungsgebiet: 1.300.000 m2
Baukosten: 8.000.000 Euro
Beweidungskonzept: poserplan, Bad Gandersheim
Ausführende Firmen:
Müller, Markkleeberg
Krahnstöver & Wolf, Großpösna
Frauenrath, Bretnig
Der amorphe Landschaftsraum um die Siedlung Heiterblick, bestehend aus aufgelassenem Gelände ehemals militärischer Nutzung, brach gefallenen Ackerflächen und dem Paunsdorfer Wäldchen, bedarf einer ordnenden Struktur. Die Idee des „Grünen Bogens“ wurde zu einem Promenadenring geformt, der die gesamte Siedlung umrundet und zum prägenden stadträumlichen und landschaftlichen Element dieses Stadtteils an der Leipziger Peripherie wird.
Die Terrasse Bürgerpark und das ehemalige Manövergelände sind als erster realisierter Bauabschnitt des Grünen Bogens nicht nur Teil des größten Leipziger Freiraumvorhabens, sondern auch Teil eines einzigartigen Projektes: Die konträren Anforderungen der Erholungsvorsorge und des Naturschutzes werden hier beispielhaft mit landschaftsarchitektonischen Mitteln und innovativer Naturschutzplanung unter dem Thema „Naturschutz durch Nutzung“ zu einer modellhaften Lösung vereint.
Eine Beweidung der 15 ha großen Konversionsfläche mit ganzjährig im Freien auf der Fläche verbleibenden Heckrindern und Przewalski-Pferden lassen die einzelnen Biotoptypen infolge zufälliger räumlich-zeitlicher Dynamik immer wieder neu entstehen. Unter den Fenstern der Großsiedlung, von der Terrasse Bürgerpark und einem Rundweg in Szene gesetzt, entwickelt das Ensemble eine Attraktion über Paunsdorf hinaus.
Ort: Leipzig-Paunsdorf
Wettbewerb: 2000 / 1. Preis
Bauherr: Stadt Leipzig
Fertigstellung: 1. Bauabschnitt: 2006
Fertigstellung, geplant: Gesamtprojekt: 2012
Bearbeitungsgebiet: 1.300.000 m2
Baukosten: 8.000.000 Euro
Beweidungskonzept: poserplan, Bad Gandersheim
Ausführende Firmen:
Müller, Markkleeberg
Krahnstöver & Wolf, Großpösna
Frauenrath, Bretnig
