MobileLifeCampus, Wolfsburg
Der Leitidee des Entwurfs für den MobileLifeCampus liegt ein umgreifendes, gekreuztes und scheinbar unendliches Band zu Grunde, stellvertretend für die interdisziplinäre Verbindung der Fachbereiche der Elitehochschule. In Beton gegossen thematisiert es die Tektonik des Gebäudes. Es ist die gebaute Transformation einer Matrix, die Umsetzung der Idee, Wissen in Räumen zu generieren, die durch Überlagerungen und Überschneidungen entstehen. Im Inneren ist das bauliche und organisatorische Zentrum des MobileLifeCampus das mit einem Glasdach überspannte Atrium, das sich über vier Geschosse erstreckt und zu dem alle Wege führen. Offene Treppen ermöglichen unmittelbare Kontaktaufnahme und Kommunikation. Bewusste Vernetzungen der Wege unterstreichen die Offenheit. Die Seminarräume sind in freier Anordnung um das Atrium gruppiert und ragen auf unterschiedlichen Höhen in das Zentrum hinein.
Fläche BGF 25.000 m²
Planungszeit 2002 - 2004
Bauzeit 2004 - 2006
www.autouni.de
Fläche BGF 25.000 m²
Planungszeit 2002 - 2004
Bauzeit 2004 - 2006
www.autouni.de
Die Gläserne Manufaktur, Dresden
Mit der Gläsernen Manufaktur realisierte Volkswagen als erster Hersteller ein Produktionskonzept, das Prozesse der klassischen industriellen Automobilproduktion und manufakturartiges Arbeiten miteinander verknüpft: Hier werden Oberklassenlimousinen in Handarbeit montiert. Die Gläserne Manufaktur ist ein Ort der Transparenz und des Austauschs und macht das Erlebnis der Automobilproduktion nach außen sichtbar. In der Gläsernen Manufaktur werden Themen rund um das Automobil präsentiert, die Veranstaltungen reichen von Kunstausstellungen über Konzerte bis hin zu Fernseh-Talkshows. Die klar abgegrenzten, übersichtlichen Räume sind mit wenigen Materialien gestaltet. Das Raumangebot und die Architektur ermöglichen eine neue Qualität der Kundenbetreuung.
Fläche BGF 81.800 m²
Bauzeit 1999 - 2001
www.glaesernemanufaktur.de
Fläche BGF 81.800 m²
Bauzeit 1999 - 2001
www.glaesernemanufaktur.de
Autostadt Wolfsburg
Die Autostadt Wolfsburg bildet, in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem größten Automobilwerk der Welt, einen eigenen Stadtteil mit Großbauten und Pavillons, mit Wasserstraßen und Brücken, Seen und Landzungen, Hügeln und Grünflächen. Die Öffnung des Konzerns zum Kunden vermittelt sich durch die hohe Transparenz in der Architektur. Mit der Realisierung dieser automobilen Erlebniswelt schuf die Volkswagen AG eine neue Service- und Kommunikationsplattform. Das Wahrzeichen der Autostadt sind die 48 Meter hohen AutoTürme, in denen die Fahrzeuge zur Auslieferung an den Kunden bereitstehen. Als Schnittstelle zum Werk ergänzen sie das Ensemble der Pavillons für die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie das KundenCenter und das KonzernForum, das AutoMuseum und das Hotel The Ritz-Carlton.
Fläche 22 ha
Bauzeit 1998 - 2000
www.autostadt.de
Fläche 22 ha
Bauzeit 1998 - 2000
www.autostadt.de
Bugatti Atelier, Molsheim
In Molsheim wird die Renaissance einer Legende gelebt, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen, um zu erreichen, was Bugatti schon einmal war: Die Spitze der Automobilbaukunst.
Das Gelände des Firmensitzes liegt südlich von Molsheim in einem Landschaftspark mit dem Chateau St. Jean (1857) im Mittelpunkt. Die Anlage erweitert sich mit dem Neubau des Fertigungsgebäudes, dem Atelier. Es besteht aus einem ovalen Ateliergebäude und drei eingestellten Prüfmodulen. Das Gebäude ruht auf einem durchgehenden Sockel, der das Gebäude schwebend erscheinen lässt. Hier erfolgt die Endmontage der Bugatti Fahrzeuge, in der Mitte des Ovals liegen die Montageplätze. An den Stirnseiten befinden sich die Motorvormontage und der Sozialbereich, im Obergeschoss befinden sich die Büros. Gegenüber den Montageplätzen sind direkt anfahrbare Prüfeinheiten vorgesehen. Transparente Verbindungen zwischen den Modulen ermöglichen Einblicke in den Prüfvorgang.
Fläche BGF 3.570 m²
Planungszeit 2002
Bauzeit 2003 – 2004
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Das Gelände des Firmensitzes liegt südlich von Molsheim in einem Landschaftspark mit dem Chateau St. Jean (1857) im Mittelpunkt. Die Anlage erweitert sich mit dem Neubau des Fertigungsgebäudes, dem Atelier. Es besteht aus einem ovalen Ateliergebäude und drei eingestellten Prüfmodulen. Das Gebäude ruht auf einem durchgehenden Sockel, der das Gebäude schwebend erscheinen lässt. Hier erfolgt die Endmontage der Bugatti Fahrzeuge, in der Mitte des Ovals liegen die Montageplätze. An den Stirnseiten befinden sich die Motorvormontage und der Sozialbereich, im Obergeschoss befinden sich die Büros. Gegenüber den Montageplätzen sind direkt anfahrbare Prüfeinheiten vorgesehen. Transparente Verbindungen zwischen den Modulen ermöglichen Einblicke in den Prüfvorgang.
Fläche BGF 3.570 m²
Planungszeit 2002
Bauzeit 2003 – 2004
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BMW Projekthaus im Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group, München
Mit dem Projekthaus im Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group in München wird durch eine besondere räumliche Organisation eine neue Art der Zusammenarbeit im Produkt-Entstehungs-Prozess (PEP) ermöglicht. Im zentralen Atrium des 100 x 100 m großen Gebäudes steht – als Haus im Haus – das Studio-Werkstattgebäude. Auf den einzelnen Ebenen werden für die Projekte die jeweiligen Projektstände in Echtzeit in realen Modellen dargestellt. Diese sind von den umliegenden Projektflächen unmittelbar einsehbar. Dadurch entstehen zwei neue Kommunikationsmöglichkeiten: Jeder Entwickler kann zwischen der virtuellen Bildschirmarbeit und der realen Darstellung pendeln. Durch die räumliche Zentrierung werden zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen zusammengeführt. Die vier Projektgeschosse des neuen Projekthauses bestehen aus je vier Quadranten. Ihre Fläche entspricht 70 bis 120 Arbeitsplätzen. Dabei sind jeweils zwei Ebenen mit einer Wendeltreppe verbunden. So kann ein komplettes Projektteam innerhalb eines Raumkontinuums arbeiten. Die hohen, hellen und atmenden Räume ermöglichen eine freie Organisation der Arbeitsabläufe.
Fläche BGF 90.000 m²
Bauzeit 2002 - 2004
www.bmwgroup.com
Fläche BGF 90.000 m²
Bauzeit 2002 - 2004
www.bmwgroup.com
Beijing International Automotive Exposition Center, Peking
Das Automobilmuseum ist das erste realisierte Gebäude der Beijing International Automotive Expo. Das aus dem gewonnenen Wettbewerb 2004 entstandene Projekt wurde gegenüber seiner ursprünglichen Planung überarbeitet. In Hinblick auf Größe, Wegeführung, Inszenierung und Vermarktungspotentialen wurden optimierte Anforderungen formuliert und in der Entwurfsplanung umgesetzt.
Das Erdgeschoss gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die über eine offene Passage miteinander verbunden sind. Den südlichen und größeren Abschnitt dominiert eine großzügige Eingangshalle, die durch einen elliptischen, sich nach oben weitenden Luftraum mit den darüber liegenden Ausstellungsflächen verbunden ist. Das unmittelbar anschließende Konferenzzentrum bietet in verschiedenen Raumgrößen Platz für 650 Teilnehmer.
Im nördlichen Abschnitt ist ein 4-D Kino geplant. Das 1. Obergeschoss ist öffentlich zugänglich und nimmt neben Ticketing und Verkaufsflächen ein Restaurant auf. Die Museumsverwaltung mit 120 Mitarbeitern wurde über zwei Geschosse in den Museumsbau integriert und hat unmittelbaren Kontakt zu den Ausstellungsflächen. Die themenorientierten Ausstellungsflächen schließen im 2. Obergeschoss an und münden im 4. Obergeschoss in einen frei überspannten Raum.
Fläche BGF 500.000 m²
Planungszeit 2004 – 2006
Bauzeit 2006 – 2009
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Das Erdgeschoss gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die über eine offene Passage miteinander verbunden sind. Den südlichen und größeren Abschnitt dominiert eine großzügige Eingangshalle, die durch einen elliptischen, sich nach oben weitenden Luftraum mit den darüber liegenden Ausstellungsflächen verbunden ist. Das unmittelbar anschließende Konferenzzentrum bietet in verschiedenen Raumgrößen Platz für 650 Teilnehmer.
Im nördlichen Abschnitt ist ein 4-D Kino geplant. Das 1. Obergeschoss ist öffentlich zugänglich und nimmt neben Ticketing und Verkaufsflächen ein Restaurant auf. Die Museumsverwaltung mit 120 Mitarbeitern wurde über zwei Geschosse in den Museumsbau integriert und hat unmittelbaren Kontakt zu den Ausstellungsflächen. Die themenorientierten Ausstellungsflächen schließen im 2. Obergeschoss an und münden im 4. Obergeschoss in einen frei überspannten Raum.
Fläche BGF 500.000 m²
Planungszeit 2004 – 2006
Bauzeit 2006 – 2009
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China Life Insurance R & D, Peking
In Kooperation mit CCDI Peking
Tradition und Zukunft: Der Entwurf für das Research & Development Center der China Life Insurance am Stadtrand Pekings greift Parameter der chinesischen Bautradition auf und setzt sie in eine zukunftsweisende Planung mit hohen technologischen Ansprüchen um.
Der Gebäudekomplex für das größte chinesische Versicherungsunternehmen besteht aus einem zentralen Hauptgebäude, einem Forschungs- und Laborgebäude sowie dem Schulungszentrum mit angeschlossenem Boardinghouse. Analog zur Form eines chinesischen Stempels ist der zentrale Baukörper auf quadratischem Grundriss geplant und symbolisiert die Stärke der China Life Insurance. In seiner Mitte öffnet sich ein ruhiger Garten, der als Ort der Kommunikation und Kontemplation dient und zum Zentrum des gesamten Ensembles wird. Kleinteilige Innenhöfe greifen die Tradition der klassischen chinesischen Wohnbebauung auf und öffnen das Zentralgebäude in den Eckbereichen über alle Geschosse.
Fläche BGF 404.500 m²
Planungszeit 2008 – 2009
Bauzeit 2009 – 2012
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Tradition und Zukunft: Der Entwurf für das Research & Development Center der China Life Insurance am Stadtrand Pekings greift Parameter der chinesischen Bautradition auf und setzt sie in eine zukunftsweisende Planung mit hohen technologischen Ansprüchen um.
Der Gebäudekomplex für das größte chinesische Versicherungsunternehmen besteht aus einem zentralen Hauptgebäude, einem Forschungs- und Laborgebäude sowie dem Schulungszentrum mit angeschlossenem Boardinghouse. Analog zur Form eines chinesischen Stempels ist der zentrale Baukörper auf quadratischem Grundriss geplant und symbolisiert die Stärke der China Life Insurance. In seiner Mitte öffnet sich ein ruhiger Garten, der als Ort der Kommunikation und Kontemplation dient und zum Zentrum des gesamten Ensembles wird. Kleinteilige Innenhöfe greifen die Tradition der klassischen chinesischen Wohnbebauung auf und öffnen das Zentralgebäude in den Eckbereichen über alle Geschosse.
Fläche BGF 404.500 m²
Planungszeit 2008 – 2009
Bauzeit 2009 – 2012
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Nanotech Research and Development Park, Suzhou
Der Entwurf für den Nanotech Park im Nordosten Suzhous – einer über 2500 Jahre alten Stadt unweit von Shanghai im Osten Chinas gelegen – verbindet Elemente der traditionellen chinesischen Stadtplanung mit dem Programm des neuen Forschungs- und Entwicklungsstandorts: Nano und Polis.
Gestalterisches Leitmotiv sind die Maßstabsrelationen zwischen molekularer Welt, Mensch und Stadtraum. Alle städtebaulichen, architektonischen und landschaftsplanerischen Elemente rangieren hinsichtlich Dichte, Größe und Höhe auf einer Skala von sehr groß bis sehr klein. Entsprechend der Zielsetzung von Suzhou, zur Weltspitze der Nanoforschung aufzuschließen, umfasst das Programm Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, Wohnraum und Freizeitangebote sowie Gewerbe.
Nach außen durch große Gebäudekomplexe und eine Blockbebauung klar abgegrenzt, differenziert sich die Anlage zur Mitte hin mit einzelnen Baukörpern, die in eine Parklandschaft eingebettet sind; als Grüngürtel umgibt diese das Zentrum der Anlage, in deren Mitte sich ein Hochhauskomplex erhebt.
Die fraktale Logik dieser Teilung in immer kleinere Einheiten setzt sich vom städtebaulichen Maßstab bis zu den Fassaden fort, deren Gestaltung hinsichtlich Farbgebung und Gliederung lokale Architekturelemente aufgreift. Durch die Synthese von traditioneller Stadtplanung mit den Anforderungen moderner Forschung schafft NanoPolis die Voraussetzungen für ein konsistentes Erlebnis von urbanem Raum und gestalteter Landschaft.
Fläche BGF 345.000 m²
Planungszeit 2010 – 2011
Bauzeit 2011 – 2015
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Gestalterisches Leitmotiv sind die Maßstabsrelationen zwischen molekularer Welt, Mensch und Stadtraum. Alle städtebaulichen, architektonischen und landschaftsplanerischen Elemente rangieren hinsichtlich Dichte, Größe und Höhe auf einer Skala von sehr groß bis sehr klein. Entsprechend der Zielsetzung von Suzhou, zur Weltspitze der Nanoforschung aufzuschließen, umfasst das Programm Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, Wohnraum und Freizeitangebote sowie Gewerbe.
Nach außen durch große Gebäudekomplexe und eine Blockbebauung klar abgegrenzt, differenziert sich die Anlage zur Mitte hin mit einzelnen Baukörpern, die in eine Parklandschaft eingebettet sind; als Grüngürtel umgibt diese das Zentrum der Anlage, in deren Mitte sich ein Hochhauskomplex erhebt.
Die fraktale Logik dieser Teilung in immer kleinere Einheiten setzt sich vom städtebaulichen Maßstab bis zu den Fassaden fort, deren Gestaltung hinsichtlich Farbgebung und Gliederung lokale Architekturelemente aufgreift. Durch die Synthese von traditioneller Stadtplanung mit den Anforderungen moderner Forschung schafft NanoPolis die Voraussetzungen für ein konsistentes Erlebnis von urbanem Raum und gestalteter Landschaft.
Fläche BGF 345.000 m²
Planungszeit 2010 – 2011
Bauzeit 2011 – 2015
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Masterplan Inselspital Bern, Schweiz
Das Inselspital ist als eines der bedeutendsten Universitätsspitäler der Schweiz ein Aushängeschild des Kantons Bern und ein medizinisches Kompetenz-, Hochtechnologie- und Wissenszentrum mit internationaler Ausstrahlung.
Da die Rahmenbedingungen für die angestrebte Standortentwicklung – 600.000m² Geschossfläche bis 2060 – nur grob abschätzbar sind, sind flexible und offene Strukturen sowohl auf städtebaulicher Ebene als auch im Gebäudemaßstab erforderlich. Der Masterplan stellt hierfür ein verbindliches raumstrategisches Steuerungselement bereit, das alle baulichen Maßnahmen des Areals lenkt.
Der Entwurf knüpft städtebaulich an die umgebende Bebauungsstruktur an und verdichtet diese zum Zentrum des Areals, wo die Baumassen die vorhandene Topographie überhöhen. Vorhandene denkmalgeschützte Gebäude bilden die Mitte von Quartieren, innerhalb derer „Parzellen“ angeordnet sind, die als veränderbare Baumasse zu verstehen sind. Auf der Makroebene entsteht so eine städtebaulich klar strukturierte und geordnete Vorgabe, deren Mikrostruktur die Nutzung nicht im Voraus festlegt, sondern entsprechend den zukünftigen Anforderungen offen lässt.
Fläche BGF 600.000 m²
Masterplan 2010 – 2060
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Da die Rahmenbedingungen für die angestrebte Standortentwicklung – 600.000m² Geschossfläche bis 2060 – nur grob abschätzbar sind, sind flexible und offene Strukturen sowohl auf städtebaulicher Ebene als auch im Gebäudemaßstab erforderlich. Der Masterplan stellt hierfür ein verbindliches raumstrategisches Steuerungselement bereit, das alle baulichen Maßnahmen des Areals lenkt.
Der Entwurf knüpft städtebaulich an die umgebende Bebauungsstruktur an und verdichtet diese zum Zentrum des Areals, wo die Baumassen die vorhandene Topographie überhöhen. Vorhandene denkmalgeschützte Gebäude bilden die Mitte von Quartieren, innerhalb derer „Parzellen“ angeordnet sind, die als veränderbare Baumasse zu verstehen sind. Auf der Makroebene entsteht so eine städtebaulich klar strukturierte und geordnete Vorgabe, deren Mikrostruktur die Nutzung nicht im Voraus festlegt, sondern entsprechend den zukünftigen Anforderungen offen lässt.
Fläche BGF 600.000 m²
Masterplan 2010 – 2060
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Centrum für Intelligentes Bauen, CIB. Weimar
Im Centrum für intelligentes Bauen in Weimar (CIB) werden bestehende Forschungseinrichtungen der Stadt Weimar und die Materialforschungs- und -prüfanstalt der Bauhaus-Universität unter einem Dach vereint. Der Zweck des Neubaus, der von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung in Thüringen mitfinanziert wurde, ist die Förderung von Materialien, Methoden, Produkten und Prozessen im Bauwesen.
Der fünfgeschossige Gebäuderiegel greift die Maßstäblichkeit seiner unmittelbaren Nachbarschaft auf und fügt sich in das Gelände ein; die Stahlbetonkonstruktion mit gläserner Hauptfassade zeichnet sich durch ihre klare Struktur und reduzierte Materialwahl aus; das Haus bietet 1.200 m² Fläche für Versuchshallen, 850 m² für Laborflächen und 1.500 m² für Büroräume sowie Kommunikationsflächen und Lagerräume. Im Erdgeschoss ermöglicht eine zweigeschossige stützenfreie Halle über die gesamte Gebäudelänge von 87 Metern flexible Versuchsanordnungen von verschiedenen Nutzern. In den drei oberen Stockwerken wird die Halle von vier kubischen Büro- und Labormodulen überspannt, die wie alle Funktionseinheiten durch eine gläserne Treppenhalle miteinander verbunden sind.
Fläche BGF 6.530 m²
Planungszeit 2006 – 2007
Bauzeit 2006 – 2008
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Der fünfgeschossige Gebäuderiegel greift die Maßstäblichkeit seiner unmittelbaren Nachbarschaft auf und fügt sich in das Gelände ein; die Stahlbetonkonstruktion mit gläserner Hauptfassade zeichnet sich durch ihre klare Struktur und reduzierte Materialwahl aus; das Haus bietet 1.200 m² Fläche für Versuchshallen, 850 m² für Laborflächen und 1.500 m² für Büroräume sowie Kommunikationsflächen und Lagerräume. Im Erdgeschoss ermöglicht eine zweigeschossige stützenfreie Halle über die gesamte Gebäudelänge von 87 Metern flexible Versuchsanordnungen von verschiedenen Nutzern. In den drei oberen Stockwerken wird die Halle von vier kubischen Büro- und Labormodulen überspannt, die wie alle Funktionseinheiten durch eine gläserne Treppenhalle miteinander verbunden sind.
Fläche BGF 6.530 m²
Planungszeit 2006 – 2007
Bauzeit 2006 – 2008
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Haikou Tower
HENN gewinnt den ersten Preis im internationalen Wettbewerb für den Entwurf des Haikou Tower in China. HENN setzt sich damit erfolgreich gegen die Entwürfe von sieben weiteren Teilnehmern durch, darunter Wilkinson Eyre, Broadway Malyan, Zaha Hadid Architects und RMJM/Alsop.
Der Masterplan für den Central Business District von Haikou markiert damit einen wichtigen Meilenstein in der Reihe der jüngsten Planungen von HENN. Der Wettbewerb wurde vom Berliner Design & Research Studio HENN StudioB in Kooperation mit IPPR International Engineering Corporation, Arup, Front und Lumen3 realisiert.
Das Projekt der Haikou Towers soll zum Herzstück für den neuen Business District von Haikou, der Hauptstadt von Hainan, einer tropischen Insel im Südchinesischen Meer werden. Der Masterplan umfasst ein Ensemble bestehend aus zehn Hochhäusern mit Bauhöhen zwischen 150 und 450 Metern und einer Bruttogeschossfläche von 1,5 Mio. Quadratmetern.
Gestalt und Struktur des 450 Meter hohen Turms sind unmittelbar durch die Anforderungen des Programms sowie ein möglichst effizientes Design der Gebäudekonstruktion bedingt. Die sehr unterschiedlichen Anforderungen von Büro- und Hotelnutzung haben zu einer Verschiebung des strukturellen Systems an der Grenze zwischen diesen beiden Nutzungen geführt. Die Verschiebung der Systeme findet im Bereich der Hotel Lobby in Form eines großen Trägerfachwerks statt. Die Träger selbst sind als raumspannende Elemente bewusst in der Architektur der Hotellobby integriert.
Die Gesamthöhe von 450 Metern erfordert ein intelligentes, hochperformantes Fassadendesign. Die Hauptanforderung an die Gebäudehülle ist ein adaptives Design, das je nach Ausrichtung der Fassade auf unterschiedliche Sonneneinstrahlung reagiert. Der Fassadenentwurf erreicht dies durch ein Paneelsystem, das in zwei Teile gegliedert ist: Einen opaken oberen Teil, der Sonneneinstrahlung verhindert, und einen transparenten unteren Teil, der auf eine maximale Nutzung von Tageslicht ausgerichtet ist. Diese Unterteilung der Paneele ermöglicht eine unterschiedlich starke Faltung der einzelnen Systemelemente.
So variiert der Grad der Faltung entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen an Belichtung und Verschattung von Norden nach Süden und von den unteren Geschossen bis zur Spitze des Turms. Die graduelle Winkelveränderung der gefalteten Paneele verläuft von ganz flachen Paneelen auf der Nordseite bis zu den Elementen der Südfassade mit Neigungswinkeln von bis zu 30 Grad. Die kontinuierliche Veränderung verbindet sich so mit der großmaßstäblichen, geschwungenen Tragstruktur des Turms.
PROJEKTDATEN
Auftraggeber: Hainan Airline Group
Ort: Haikou, China
Programm: Office, Hotel, Conference, Commercial
Bruttogeschossfläche: 320.000 qm
Status: Wettbewerb, 1. Preis
Design Team: HENN StudioB http://studio-b.org
Leander Adrian, Daniel da Rocha, Martin Henn, Kaowen Ho, Markus Jacobi, Agata Kycia, Paul Langley, Klaus Ransmayr, Max Schwitalla, Wei Sun, Xin Wang, Mu Xingyu
Kooperationspartner: IPPR International Engineering Corporation, Beijing, Haikou
http://www.jingxing.com.cn/web/english/index.asp
Fachplaner:
Arup, London, Shanghai http://www.arup.com
Front, New York http://www.frontinc.com
Lumen 3, München http://www.lumen3.de
Der Masterplan für den Central Business District von Haikou markiert damit einen wichtigen Meilenstein in der Reihe der jüngsten Planungen von HENN. Der Wettbewerb wurde vom Berliner Design & Research Studio HENN StudioB in Kooperation mit IPPR International Engineering Corporation, Arup, Front und Lumen3 realisiert.
Das Projekt der Haikou Towers soll zum Herzstück für den neuen Business District von Haikou, der Hauptstadt von Hainan, einer tropischen Insel im Südchinesischen Meer werden. Der Masterplan umfasst ein Ensemble bestehend aus zehn Hochhäusern mit Bauhöhen zwischen 150 und 450 Metern und einer Bruttogeschossfläche von 1,5 Mio. Quadratmetern.
Gestalt und Struktur des 450 Meter hohen Turms sind unmittelbar durch die Anforderungen des Programms sowie ein möglichst effizientes Design der Gebäudekonstruktion bedingt. Die sehr unterschiedlichen Anforderungen von Büro- und Hotelnutzung haben zu einer Verschiebung des strukturellen Systems an der Grenze zwischen diesen beiden Nutzungen geführt. Die Verschiebung der Systeme findet im Bereich der Hotel Lobby in Form eines großen Trägerfachwerks statt. Die Träger selbst sind als raumspannende Elemente bewusst in der Architektur der Hotellobby integriert.
Die Gesamthöhe von 450 Metern erfordert ein intelligentes, hochperformantes Fassadendesign. Die Hauptanforderung an die Gebäudehülle ist ein adaptives Design, das je nach Ausrichtung der Fassade auf unterschiedliche Sonneneinstrahlung reagiert. Der Fassadenentwurf erreicht dies durch ein Paneelsystem, das in zwei Teile gegliedert ist: Einen opaken oberen Teil, der Sonneneinstrahlung verhindert, und einen transparenten unteren Teil, der auf eine maximale Nutzung von Tageslicht ausgerichtet ist. Diese Unterteilung der Paneele ermöglicht eine unterschiedlich starke Faltung der einzelnen Systemelemente.
So variiert der Grad der Faltung entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen an Belichtung und Verschattung von Norden nach Süden und von den unteren Geschossen bis zur Spitze des Turms. Die graduelle Winkelveränderung der gefalteten Paneele verläuft von ganz flachen Paneelen auf der Nordseite bis zu den Elementen der Südfassade mit Neigungswinkeln von bis zu 30 Grad. Die kontinuierliche Veränderung verbindet sich so mit der großmaßstäblichen, geschwungenen Tragstruktur des Turms.
PROJEKTDATEN
Auftraggeber: Hainan Airline Group
Ort: Haikou, China
Programm: Office, Hotel, Conference, Commercial
Bruttogeschossfläche: 320.000 qm
Status: Wettbewerb, 1. Preis
Design Team: HENN StudioB http://studio-b.org
Leander Adrian, Daniel da Rocha, Martin Henn, Kaowen Ho, Markus Jacobi, Agata Kycia, Paul Langley, Klaus Ransmayr, Max Schwitalla, Wei Sun, Xin Wang, Mu Xingyu
Kooperationspartner: IPPR International Engineering Corporation, Beijing, Haikou
http://www.jingxing.com.cn/web/english/index.asp
Fachplaner:
Arup, London, Shanghai http://www.arup.com
Front, New York http://www.frontinc.com
Lumen 3, München http://www.lumen3.de






