AFF Architekten
Wedekindstrasse 24
D-10243 Berlin
T 049 30 27 57 17 77
F 049 30 27 57 17 78
berlin@aff-architekten.com
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Sanierung und Umnutzung Schloss Freudenstein in Freiberg / Sachsenzum Sächsischen Bergarchiv und zur Mineralogischen Sammlung
Bauherr: Stadt Freiberg vertreten durch die Oberbürgermeisterin, Hochbauamt Freiberg
Gebäudedaten: BGF 16.450 m2, BRI 59.120 m3
Mineralogische Sammlung: NF 3079 m2
Sächsisches Bergarchiv: NF 3265 m2
Planung/Realisierung: 2005-2008
Das von diversen Umnutzungen geprägte Schloss Freudenstein soll durch die zwei neuen Nutzungen Sächsisches Bergarchiv und mineralogische Sammlung seinen alten Glanz wiedererlangen. Mit dem Einschreiben eines Monolithen aus schwarzem Beton in die historische Hülle und dem Einschließen expressiver Farbräume wird eine Analogie zur bergmännischen Arbeitsweise gesucht. Diese setzt sich in der Schlichtheit und Konsequenz des Materials fort. Die alten und neuen Oberflächen des Schlosses verweisen auf eine Vielzahl von Nutzungen. In diesem Sinne vermittelt der neue Belag des Schlosshofes die mineralogische Passion der Bergstadt, so zeigen die lasierten Innenwände zahlreiche Schichten der Umnutzungen. Der raue Beton des Archivkörpers lässt eine Handarbeit erahnen, die für die Ausdauer des Sich-in-den-Berg-graben steht und nicht zuletzt geben die gestanzten Ikonen von Eisen und Schlegel an den schweren Schiebetoren eine Durchlässigkeit und Vorahnung auf das dahinter Liegende.
Gebäudedaten: BGF 16.450 m2, BRI 59.120 m3
Mineralogische Sammlung: NF 3079 m2
Sächsisches Bergarchiv: NF 3265 m2
Planung/Realisierung: 2005-2008
Das von diversen Umnutzungen geprägte Schloss Freudenstein soll durch die zwei neuen Nutzungen Sächsisches Bergarchiv und mineralogische Sammlung seinen alten Glanz wiedererlangen. Mit dem Einschreiben eines Monolithen aus schwarzem Beton in die historische Hülle und dem Einschließen expressiver Farbräume wird eine Analogie zur bergmännischen Arbeitsweise gesucht. Diese setzt sich in der Schlichtheit und Konsequenz des Materials fort. Die alten und neuen Oberflächen des Schlosses verweisen auf eine Vielzahl von Nutzungen. In diesem Sinne vermittelt der neue Belag des Schlosshofes die mineralogische Passion der Bergstadt, so zeigen die lasierten Innenwände zahlreiche Schichten der Umnutzungen. Der raue Beton des Archivkörpers lässt eine Handarbeit erahnen, die für die Ausdauer des Sich-in-den-Berg-graben steht und nicht zuletzt geben die gestanzten Ikonen von Eisen und Schlegel an den schweren Schiebetoren eine Durchlässigkeit und Vorahnung auf das dahinter Liegende.
Schutzhütte am Fichtelberg
Tellerhäuser/ Erzgebirge
Bauherr: Privat
Gebäudedaten: NF 74 m2, BRI: 208 m3
Planung/Realisierung: 2008-2009
Die Schutzhütte für Verpflegung und Unterkunft von vier bis sechs Personen ist einfach und spartanisch. Die Qualität der Details speist sich aus zählbaren Dingen. Wände und Decken generiert aus Beton, Holzdielenboden aus vor Ort geschlagenen Fichten, Einbauten wie Schalter, Lampen, Sessel, Stühle und Waschschüsseln aus Bauteilrecycling, Öfen aus Stahl und großflächige Fenster. Schlicht und sparsam in technischer und funktionaler Hinsicht, erfüllt die Hütte ihre Aufgaben effizient und ohne gewagte technische Besonderheiten. Einst für das Wochenendglück der Städter geplant, jedoch 1971 als Umkleide und Servicestation des Skisportclubs „Dynamo“ errichtet, wurde der Laube 1996 die notwendige Aufmerksamkeit entzogen, sie wurde dem Verfall preisgegeben. Im folgenden Projekt avanciert Sie von einem technischen Dispositiv zu einem guten Begleiter aus dem Einst ins Demnächst. Innen eher urig als zukunftweisend bewahrt die Hütte ähnlich einer Patina den Abdruck ihrer Vorgängerin in sich.
Bauherr: Privat
Gebäudedaten: NF 74 m2, BRI: 208 m3
Planung/Realisierung: 2008-2009
Die Schutzhütte für Verpflegung und Unterkunft von vier bis sechs Personen ist einfach und spartanisch. Die Qualität der Details speist sich aus zählbaren Dingen. Wände und Decken generiert aus Beton, Holzdielenboden aus vor Ort geschlagenen Fichten, Einbauten wie Schalter, Lampen, Sessel, Stühle und Waschschüsseln aus Bauteilrecycling, Öfen aus Stahl und großflächige Fenster. Schlicht und sparsam in technischer und funktionaler Hinsicht, erfüllt die Hütte ihre Aufgaben effizient und ohne gewagte technische Besonderheiten. Einst für das Wochenendglück der Städter geplant, jedoch 1971 als Umkleide und Servicestation des Skisportclubs „Dynamo“ errichtet, wurde der Laube 1996 die notwendige Aufmerksamkeit entzogen, sie wurde dem Verfall preisgegeben. Im folgenden Projekt avanciert Sie von einem technischen Dispositiv zu einem guten Begleiter aus dem Einst ins Demnächst. Innen eher urig als zukunftweisend bewahrt die Hütte ähnlich einer Patina den Abdruck ihrer Vorgängerin in sich.
Typologische Wohnhäuser/ Neuen Bauens am Horn in Weimar
Auf dem ehemaligen Kasernengelände unweit der historischen Altstadt Weimars entstand ein neues Stadtquartier in der Nachbarschaft von Goethes Gartenhaus und dem „Haus am Horn“.
Die Neubebauung basiert auf einer von Professor Adolf Krischanitz entwickelten "städtebaulichen Grammatik", die das Gebiet in unterschiedlich große Baufelder mit Parzellen einteilt. Mit einem festgelegten Regelwerk definiert er Lage, Größe, Zuschnitt und Höhe der Bebauung. Der offene Planungsprozess gestattet dabei eine Vielfalt an Gebäudetypologien.
Zehn Wohnhäuser
Bauherr: privat
Realisierung: 2001-2006
Um einen homogenen Gestaltungskanon des Stadtquartiers zu lancieren, setzen sich die verschiedenen Wohnhäuser aus gleichen typologischen Bausteinen zusammen. Je nach Nutzerprofil werden diese variiert
und ergeben dennoch einen eigenständigen Charakter im Rahmen der Masterplanung.
Die Neubebauung basiert auf einer von Professor Adolf Krischanitz entwickelten "städtebaulichen Grammatik", die das Gebiet in unterschiedlich große Baufelder mit Parzellen einteilt. Mit einem festgelegten Regelwerk definiert er Lage, Größe, Zuschnitt und Höhe der Bebauung. Der offene Planungsprozess gestattet dabei eine Vielfalt an Gebäudetypologien.
Zehn Wohnhäuser
Bauherr: privat
Realisierung: 2001-2006
Um einen homogenen Gestaltungskanon des Stadtquartiers zu lancieren, setzen sich die verschiedenen Wohnhäuser aus gleichen typologischen Bausteinen zusammen. Je nach Nutzerprofil werden diese variiert
und ergeben dennoch einen eigenständigen Charakter im Rahmen der Masterplanung.
Neubau Gesamtschule Anna Seghers in Berlin-Adlershof
Bauherr: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Abteilung Jugend und Schule; Schulamt
vertreten durch Abteilung Umwelt-, Grün- und Immobilienwirtschaft
Gebäudedaten: BGF 1.534 m2, BRI 6.519 m3, NF 1.034 m2
Planung/ Realisierung: 2008-2010
Der Neubau für die Unterrichtsräume der Grundstufenklassen wurde durch die Auswahl der Anna-Seghers-Oberschule für ein Pilotprojekt zur Entwicklung einer Gemeinschaftsschule unabdingbar. Die Fläche des brachliegenden ehemaligen Schulgartens mit einem beachtlichen Baumbestand bietet aufgrund der unmittelbaren Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude einen geeigneten Standort dafür. Infolge der neuen Parameter: Erhalt des bedeutenden und zugleich nützenden Baumbestandes und der Schaffung eines schützenden Baukörpers für die Grundschüler ergibt sich eine eigene plausible Bauform. Die Grundrissorganisation reagiert sowohl auf die Nähe zum alten Baumbestand als auch auf die Intension eines gemeinschaftlichen Lernprozesses. Dabei formieren sich die neuen Unterrichts- und Gruppenräume schützend um einen gemeinsamen Pausenhof.
vertreten durch Abteilung Umwelt-, Grün- und Immobilienwirtschaft
Gebäudedaten: BGF 1.534 m2, BRI 6.519 m3, NF 1.034 m2
Planung/ Realisierung: 2008-2010
Der Neubau für die Unterrichtsräume der Grundstufenklassen wurde durch die Auswahl der Anna-Seghers-Oberschule für ein Pilotprojekt zur Entwicklung einer Gemeinschaftsschule unabdingbar. Die Fläche des brachliegenden ehemaligen Schulgartens mit einem beachtlichen Baumbestand bietet aufgrund der unmittelbaren Nähe zum denkmalgeschützten Hauptgebäude einen geeigneten Standort dafür. Infolge der neuen Parameter: Erhalt des bedeutenden und zugleich nützenden Baumbestandes und der Schaffung eines schützenden Baukörpers für die Grundschüler ergibt sich eine eigene plausible Bauform. Die Grundrissorganisation reagiert sowohl auf die Nähe zum alten Baumbestand als auch auf die Intension eines gemeinschaftlichen Lernprozesses. Dabei formieren sich die neuen Unterrichts- und Gruppenräume schützend um einen gemeinsamen Pausenhof.
Terra Mineralia - Mineralogische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg
Bauherr: Sächsisches Immobilien- und Baumanagement NL Chemnitz
Mineralogische Sammlung: NF 3079 m2
Planung/ Realisierung: 2006-2008
*Design der Vitrinen
*Design der ausstellungsbegleitenden Experimente
*Konzept des Ausstellungsleitsystems
*Weiterentwicklung und Konzeptpräzisierung der Ausstellungskonzeption mit Raumchoreografie, Exponatpräsentation und Ausstellungstechnik
*Weiterentwicklung und Konzeptpräzisierung der Rauminszenierung unter Berücksichtigung der Besonderheiten der umfangreichen Sammlung
*didaktisch/gestalterische Aufbereitung der medialen Grafik
*Konzept der Integration kindgerechter Ausstellungsbestandteile
*didaktisch/gestalterische Aufbereitung der wissenschaftlichen und illustrativen Grafik
Die TU Bergakademie Freiberg bekam im Jahr 2004 die beachtliche Sammlung der Schweizer Pohl-Ströher-Mineralienstiftung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Mit diesem Stiftungsbestand erfahren die traditionsreichen geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg eine enorme Erweiterung.
Da das Sammelgebiet des Fundus aus 80 000 Stufen fünf Kontinente einschließt, liegt es nahe, die Ausstellung als Reise um die Welt zu präsentieren. Die Basis der Sammlung wird von den vier Kontinenträumen Afrika, Europa, Asien und Amerika bestimmt. Hier bereist der Besucher an Hand der präsentierten Minerale die verschiedensten Länder mit ihren Fundorten. Weitere Einblicke in die Welt der Minerale geben die Rubriken Zeitreise in die Mineralverwendung, Reise ins Licht zur Lumineszenz und Gullivers Reisen.
Mineralogische Sammlung: NF 3079 m2
Planung/ Realisierung: 2006-2008
*Design der Vitrinen
*Design der ausstellungsbegleitenden Experimente
*Konzept des Ausstellungsleitsystems
*Weiterentwicklung und Konzeptpräzisierung der Ausstellungskonzeption mit Raumchoreografie, Exponatpräsentation und Ausstellungstechnik
*Weiterentwicklung und Konzeptpräzisierung der Rauminszenierung unter Berücksichtigung der Besonderheiten der umfangreichen Sammlung
*didaktisch/gestalterische Aufbereitung der medialen Grafik
*Konzept der Integration kindgerechter Ausstellungsbestandteile
*didaktisch/gestalterische Aufbereitung der wissenschaftlichen und illustrativen Grafik
Die TU Bergakademie Freiberg bekam im Jahr 2004 die beachtliche Sammlung der Schweizer Pohl-Ströher-Mineralienstiftung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Mit diesem Stiftungsbestand erfahren die traditionsreichen geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg eine enorme Erweiterung.
Da das Sammelgebiet des Fundus aus 80 000 Stufen fünf Kontinente einschließt, liegt es nahe, die Ausstellung als Reise um die Welt zu präsentieren. Die Basis der Sammlung wird von den vier Kontinenträumen Afrika, Europa, Asien und Amerika bestimmt. Hier bereist der Besucher an Hand der präsentierten Minerale die verschiedensten Länder mit ihren Fundorten. Weitere Einblicke in die Welt der Minerale geben die Rubriken Zeitreise in die Mineralverwendung, Reise ins Licht zur Lumineszenz und Gullivers Reisen.




