An der Bauhaus-Universität Weimar und der Goethe-Universität Frankfurt sind zum 1. April 2027 im DFG-Graduiertenkolleg "Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens" (GRK 2892/1)
12 Promotionsstellen (m/w/d) mit 75 % Teilzeit zu besetzen, je sechs in Weimar und in Frankfurt.
Die Vergütung richtet sich nach den jeweils für die Universitäten in Weimar bzw. Frankfurt anzuwendenden Bestimmungen des Tarifvertrages (TV-L bzw. TV-G-U) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Stellen sind befristet bis zum 30. September 2030.
Das interdisziplinäre DFG-Graduiertenkolleg "Gewohnter Wandel" erforscht das Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlicher Transformation und gebauter Wohnumwelt. Ziel ist es, Forschungsperspektiven zu entwickeln, mit denen Fragen des Wohnens, seines Wandels und seiner Zukunft aus gesellschaftlicher und baulich-räumlicher Sicht systematisch untersucht werden können. Durch ein begleitendes Studienprogramm werden Kenntnisse zu forschungsrelevanten Theorien und Methoden der interdisziplinären Wohnungsforschung ausgebaut und fachübergreifend akademische Kernkompetenzen gestärkt. Durch außeruniversitäre Kooperationspartner werden zudem praxisnahe Inhalte aus dem Feld der Wohnungsversorgung und Wohnungsforschung vermittelt.
Das Aufgabengebiet umfasst die Arbeit an einem eigenständigen Forschungsprojekt (Dissertation) sowie die Teilnahme und aktive Mitwirkung am Forschungs- und Studienprogramm des Kollegs. Arbeitsorte sind Weimar bzw. Frankfurt am Main. Erwartet wird zudem die regelmäßige Präsentation von Zwischenergebnissen der Promotion und die Bereitschaft, zwischen beiden Arbeitsorten zu reisen.
Einstellungsvoraussetzungen:
- ein qualifizierter, überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master, Diplom oder vergleichbar) in einer der im Kollegium vertretenen oder angrenzenden Fachdisziplinen,
- ein Promotionsvorhaben in der interdisziplinären Wohnungsforschung, dass die Forschungsfragen des Graduiertenkollegs zum Wechselverhältnis von gesellschaftlicher Transformation und räumlicher Materialisierung des Wohnens aufgreift.
Besonders begrüßt werden dabei neben den im Forschungsprogramm genannten Themen (Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs hier abrufbar)- Forschungsvorhaben zum Wohnen im Kontext von Unsicherheit, Entdemokratisierung und Militarisierung oder im Verhältnis zu Landschaft, Natur und Ressourcenverbrauch
- sowie Fallbeispiele aus dem gesamten europäischen Kontext, solche, die sich abseits wachsender Großstadtkerne verorten oder Wohnen in Relation von Stadt-Land-Beziehungen thematisieren.
- sehr gute methodische Kenntnisse und Forschungserfahrung (bspw. in Form von thematisch einschlägigen Abschlussarbeiten) sowie Freude am und Fähigkeit zum wissenschaftlichen Schreiben,
- fundierte Kenntnisse in mindestens einem der drei Arbeitsfelder des Kollegs,
- sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie ein eigenständiges Engagement in der Sache und für das GRK sind erwünscht,
- die primäre Arbeitssprache im Graduiertenkolleg ist Deutsch, die Forschungsprojekte können jedoch auf Deutsch oder Englisch verfasst sein. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt.
Bewerbung:
- Bitte reichen Sie die folgenden Unterlagen mit Ihrer Bewerbung ein: Lebenslauf ggf. mit Publikationsliste, ein einseitiges Motivationsschreiben, Hochschulzeugnisse (inklusive Abschlussnote), Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung und eine Schriftprobe (z.B. Abschlussarbeit, Essay, akademischer Fachartikel).
- Darüber hinaus erwarten wir eine Skizze von maximal einer Seite (ggf. zzgl. Literaturliste), die Ihre Idee für ein Forschungsprojekt darlegt. Die Projektskizze sollte sich explizit auf das Thema des Graduiertenkollegs beziehen und die Bereitschaft und Fähigkeit zeigen, sich in einem gemeinsamen Forschungskontext interdisziplinär mit dem gewohnten Wandel und seiner räumlichen Materialisierung auseinanderzusetzen.
- Zudem ist ein Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers erforderlich. Dieses muss getrennt von den Bewerbungsunterlagen bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist direkt durch die ausstellende Person bevorzugt elektronisch an Kathrin Meißner (gewohnter.wandel@archit.uni-weimar.de) übermittelt werden.
- Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, in welcher der beteiligten Fachdisziplinen Sie eine Promotion anstreben und an welchem der beiden Standorte Ihr Projekt anzusiedeln wäre. Erwähnen Sie ebenso, in welchem der drei Arbeitsfelder Sie Ihr Vorhaben verorten und welche der beteiligten Professorinnen Ihrer Ansicht nach für die Betreuung des Projektes ideal wären.
Weitere Informationen zur Forschungsidee des Graduiertenkollegs, zu den beteiligten Professorinnen sowie dem Qualifizierungskonzept und Studienprogramm finden Sie auf der Webseite des Kollegs.
Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte vorzugsweise elektronisch (als ein Gesamt-PDF, Maximalgröße 10 MB) oder alternativ per Post unter Angabe der Kennziffer A+U/WP-09/26 bis zum 02.09.2026 (Poststempel) an untenstehende Adresse:
Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur und Urbanistik
DFG-Graduiertenkolleg 2892/1 "Gewohnter Wandel"
z. Hd. Dr. Kathrin Meißner
Geschwister-Scholl-Straße 8
99423 Weimar
Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich zwischen dem 25. und 27. November in Frankfurt am Main statt-finden.
Chancengleichheit
Der Bauhaus-Universität Weimar und der Goethe-Universität Frankfurt sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtige Anliegen. Wir setzen uns für ein familienfreundliches und diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld ein und verfolgen eine gleichstellungsfördernde, vielfaltsorientierte Personalpolitik. Daher freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Biographien und Persönlichkeiten. Ein strategisches Ziel der Bauhaus-Universität Weimar ist die Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlich-künstlerischen/akademischen Bereich. Die Bauhaus-Universität Weimar bittet daher Wissenschaftlerinnen, ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.
Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie, dass bei einer unverschlüsselten Kommunikation per E-Mail die grundsätzliche Möglichkeit besteht, dass die an der Übertragung beteiligten Stellen die Inhalte der Nachricht zur Kenntnis nehmen können. Da der verschlüsselte Empfang Ihrer E-Mail seitens der Bauhaus-Universität Weimar nicht gewährleistet werden kann, weisen wir darauf hin, dass Sie die Bewerbung auch auf postalischem Weg an die oben genannte Adresse schicken können.
Bei der Übermittlung Ihrer Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form gilt Ihre Zustimmung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schädliche Codes, Viren und Spams zu überprüfen, die erforderlichen Daten vorübergehend zu speichern sowie den weiteren Schriftverkehr (unverschlüsselt) per E-Mail zu führen. Die weiteren Hinweise zum Datenschutz gemäß Art. 13 EU-Datenschutzgrundverordnung (EUDSGVO) finden Sie unter: "Hinweise zum Datenschutz für Bewerberinnen und Bewerber" auf unsere
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