In Synergie mit den Planeten
Ausstellung von Gustav Düsing in Berlin
Am Freitag, 16. August 2024, eröffnet in der Berliner Galerie Dittrich & Schlechtriem die Ausstellung „Ephemerals“ von Gustav Düsing. Der junge Architekt hat erst kürzlich gemeinsam mit Max Hacke den Mies van der Rohe Award 2024 erhalten und in Kooperation mit FAKT den Wettbewerb für die Architekturschule in Siegen gewonnen.
In seiner Installation „sunsight to sunclipse“ befasst sich Düsing mit Tageszyklen, speziell mit dem Sonnenauf- und Untergang. Das Projekt entwickelte er während seines Stipendiums in der Villa Massimo in Rom. Präsentiert wird eine flexible Architektur, die durch Sonnenenergie angetrieben wird. Die dynamische Struktur soll im Einklang mit den natürlichen Kräften des Planeten stehen und die Verbindung zwischen Architektur und Natur verdeutlichen. Inspiriert von Buckminster Fullers Idee der Erde als „Raumschiff“, unterstreicht die Installation, wie Architektur als Schutzschild gegen die Kräfte der Natur dienen kann, heißt es von Düsing.
Den zweiten Teil der Ausstellung bildet die aktuelle Installation „Picknick“ mit Sonnenschirmen, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Galerie aufgestellt sind. Als flexible Strukturen können sie sowohl als Durchgänge, Verstecke, Dächer und Zelte genutzt werden. Es sind Architekturen, die sich an ständig verändernde Bedingungen und die Flüchtigkeit des Raums anpassen.
Eröffnung: Freitag, 16. August 2024, 18 Uhr
Ausstellung: 16. August bis 31. August 2024
Ort: Dittrich & Schlechtriem, Linienstraße 23, 10178 Berlin
"auch ein kunstexperte will ich sein - oder auch nicht" zu nennen. @11 Das haben Sie wohl etwas falsch verstanden. Kritisieren Sie herzliche gerne wie Sie wollen, mich stört das in keinster Weise. Nur wie Sie das Recht, kritisieren zu können, in Anspruch nehmen, müssen Sie mir dann auch zu gestehen, die Kritik zu kritisieren. Gerade wenn diese wenig fundiert ist. Im Bezug auf Sie: Sie schreiben: "Und ja, auch ich finde, dass das Ganze schon relativ kurzfristig zusammengeschustert wirkt von Düsing, vermutlich um den Medien-Hype am Laufen zu halten. " 5-Sekündige GoogleSuche: Gustav Düsing, sunsight to sunclipse, Villa Massimo, Rome 2021 Kritisieren Sie nun also, das Düsing ein Zeitreisender ist? Das macht die ganze Sache nun ja doch spannend.
@ Hirsch finde ich seltsam wie Sie kritisieren, dass man sich hier ein eigenes Urteil bildet und teilt. Klingt nicht sehr demokratisch. Und ja, auch ich finde, dass das Ganze schon relativ kurzfristig zusammengeschustert wirkt von Düsing, vermutlich um den Medien-Hype am Laufen zu halten. Den extremen Pathos mit dem die oft sehr simplen Objekte und Konzepte präsentierten werden hätte man sich hier vielleicht ein wenig sparen sollen. Was ich dabei schade finde, ist, dass die wichtigen Themen von klimaschonenden und leichten Bauen hier doch etwas sehr in den Dienste der Selbstpromotion gestellt zu sein
also ein schnödes zeltdach gegen die sonne? und das nicht mal sehr praktisch? ("Düsing´s structure suggests an architecture that strives to be achieved through minimal means in a novel combination of material logic and environmental conditions.") @9: genau! ich würde nicht sagen ich wäre Künstler, aber ich wage eben schon mein en kunstverstand zu bemühen...und dann finde ich es panne. und sie? so als kunstexperte? oder architekt? der auch gerne malt ? das einig spannende an dem beitrag: man sieht dass sich die geister scheiden, das sollte kuns ja auch herstellen