Aus für Herzog/de Meuron
Museumserweiterung in Duisburg endgültig gekippt
Der spektakuläre Erweiterungsbau für das Museum Küppersmühle in Duisburg ist endgültig vom Tisch: Nach einem Entwurf von Herzog/de Meuron sollte ein Stahlquader auf ein historisches Getreidesilo im Innenhafen gesetzt werden. Nachdem die als Bauherr auftretende städtische Wohnungsbaugesellschaft im Jahr 2011 nach Kostenproblemen und Pannen bei Schweißarbeiten einen Baustopp ausgerufen hatte, blieb die Stahlkonstruktion unvollendet am Boden, wo sie seitdem vor sich hin rostete. Nun wird sie von Anfang März an bis zum Juni verschrottet.
Wie die FAZ heute meldet, möchte das Sammler-Ehepaar, das in der Museumserweiterung eine umfangreiche Kollektion zeitgenössischer Kunst ausstellen will, nun in eigener Regie einen ebenerdigen Erweiterungsbau auf dem Grundstück realisieren – wiederum nach Plänen von Herzog/de Meuron.
Scheinbar werden wir einfach nicht schlauer ...
"anything goes - koste es, was es wolle - hauptsache irre - altersschaffen" von HdM, Hamburg muss sich gerade totlachen, dank Kostenexplosion und dämlich sieht das auch noch aus, Peking = Kostenexplosion + eine Jahresstahlladung der Welt verbraten für das schwerste und teuerste "leichte Vogelnest", welch einfältige Metapher,