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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Perret-Ausstellung_in_Paris_15853.html

28.01.2004

Poesie des Betons

Perret-Ausstellung in Paris


Am 29. Januar 2004 um 18 Uhr wird in Paris in Anwesenheit des französischen Kulturministers Jean-Jaques Aillagon die Ausstellung „Perret - La Poétique du Béton“ eröffnet.

Zum ersten Mal seit 1976, dem 50. Todestag von Auguste Perret, wird in Paris wieder eine Ausstellung über das Gesamtwerk dieses wichtigen Architekten des 20. Jahrhunderts gezeigt. Sie wurde vom „L'Institut français d'architecture / Cité de l'Architecture et du Patrimoine“ konzipiert und wird auf 900 Quadratmetern im Palais de la Porte Dorée zur Schau gestellt. Sie speist sich aus vielen bislang unbekannten Quellen und leistet eine Gesamtschau über das Werk Perrets. Dazu werden eine große Zahl von bislang unveröffentlichten Originalzeichnungen, zeitgenössische Fotografien und 17 eigens für die Ausstellung angefertigte Modelle gezeigt. Schließlich ist auch eine Auswahl an von Perret entworfenen Originalmöbeln zu sehen.

Auguste Perret (1874-1954) ist einer der bedeutendsten französischen Vertreter der Architektur des 20. Jahrhunderts. Sein Name muss in Verbindung mit seinen beiden Brüdern Gustave (1876-1952) und Claude (1880-1962) genannt werden, mit denen zusammen er ab 1905 eine Baufirma führte, die sich auf die Ausführung von Eisenbetonbauwerken spezialisiert hatte.

Zu den bedeutendsten Betonbauten der Brüder, die von Auguste Perret entworfen wurden, zählen das Bürohaus in der Rue Franklin in Paris (1903-04), eine Garage in der Rue de Ponthieu (1906), das Théâtre des Champs Elysées (1910-13), die Kirche Notre Dame in Raincy (1922-23) und das Musée des Traveaux Publics (1937-39). Nach dem zweiten Weltkrieg schuf Auguste Perret den städtebaulichen Plan für den Wiederaufbau der kriegszerstörten Stadt Le Havre (1945-54).

Die Ausstellung, die 2002 und 2003 bereits in Le Havre und Turin gezeigt worden war, ist im Palais de la Porte Dorée, 293 av. Daumesnil, 75012 Paris, täglich außer dienstags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Sie läuft bis zum 18. April 2004. Der Eintritt ist frei.


Zum Thema:

www.citechaillot.org


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