Der Ring
OMA stellt Entwurf für Science Center in Hamburg vor
Nun ist es raus: Am 22. Januar 2008 stellten Rem Koolhaas und Ellen van Loon (OMA, Rotterdam) die neueste Version ihres Science Center für die Hafen-City Hamburg vor. Was die Elbphilharmonie für den Sandtorhafen, soll das Science Center für das Überseequartier werden: „architektonischer und kultureller Höhepunkt“ (Hafen-City).
Das Gebäude mit einer Geschossfläche von 23.000 Quadratmetern soll ein Wissenschaftszentrum, ein Aquarium, Theater, Büros, Labors sowie Geschäfte aufnehmen. Zehn modular strukturierte „Blöcke“, die das – besonders im Zusammenhang mit Hafenanlagen – beliebte „Container-Thema“ formal weiterführen, werden so aufeinander gestapelt, dass ein Ring entsteht, den die PR-Abteilung der Hafen-City „zum Symbol für das Tor zur Wissens-Welt“ deutet.
Besucher betreten das Gebäude in der so genannten „Basis-Station“ direkt unter der Spitze des Baus, durchqueren es über die Ausstellungshallen und steigen die Modul-Blöcke mit verschiedenen Wissenschafts-Themen hinab. Auf einigen Ebenen soll es Aussichtsplattformen geben, die Panoramablicke über Hafen und Stadt erlauben. Rund 8.500 Quadratmeter werden unterirdisch errichtet, hier findet auch das Aquarium seinen Platz.
Der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2009 geplant, wenn die darunter liegende U-Bahn-Trasse der U4 im Rohbau fertig gestellt ist.
Noch mehr Informationen zur Hafen-City finden Sie in der kürzlich erschienenen Ausgabe der Bauwelt 1/2 2008, in der ein umfassender Zwischenstand zu Planungen und Realisierungen von Deutschlands prestigeträchtigster Stadterweiterung vermittelt wird.
Architektur muss polarisieren.
Ich kann Jan @ 30 nur beipflichten.
Und wenn man sich die Bilder genau ansieht - das ist 10-mal feinsinniger als Dubai oder Shanghai. Ganz großes Tennis.
Daher denk ich schon, dass man den Wert der Architektur sehr gut ablesen kann in der Art und Intensität der Diskussion. Ich arbeite gerade an der genauen Formel :)