Auf den Schirm!
Niederländer bauen Verkehrsbehörde in Dubai
Bauen auf Sand ist eine Dubaier Spezialität. Beim Entwurf für den neuen Sitz der Verkehrs- und Straßenbehörde RTA können nun die im Bauen am Wasser erfahrenen Niederländer den Wüstensöhnen zeigen, dass man auch Gebäude entwerfen kann, die zwar von Wasser umgeben sind, aber nicht – wie etwa bei den künstlichen Inseln „The Palm“ oder „The World“ – auf Sand gründen, der noch dazu im Wasser aufgeschüttet wurde. Als Niederländer weiß man um die Kraft des Wassers. Das neue Gebäude steht daher in einem See, der eigentlich keiner ist.
Wie Worldarchitecturenews am 10. März 2008 meldet, gewann das Büro Zwarts & Jansma aus Amsterdam Ende 2007 den Wettbewerb für den Neubau der Road & Transport Authority (RTA) in Al Garhoud an der Marrakech Road, in unmittelbarer Nachbarschaft zur neuen Ras-Al-Khor-Brücke. Durch seinen Standort an einem Verkehrsknoten von Straßen und Wasserwegen wurde das ca. 100 Meter hohe Gebäude in der Anmutung eines Wachturms konzipiert. Von einem künstlichen See umgeben, kann das Gebäude von Mitarbeitern und Besuchern per Auto nur über eine Straßenbrücke erreicht werden. Fußgänger können auch per Treppe das Kongresszentrum bzw. die Ausstellungsflächen im 1. Untergeschoss erreichen. Zwei weitere unterirdische Geschosse für das Parkhaus bilden gemeinsam mit dem Kongresszentrum das Fundament für das taillierte, 23-geschossige Hochhaus mit Glasfassaden und einer metallischen, äußeren Lamellenhaut, die dem Sonnenschutz und der Durchlüftung dient.
Als Besonderheit der neuen „Straßenwacht“ gilt die der Ras-al-Khor-Brücke zugewandte Fassade, die komplett mit LEDs bedeckt wird. Der so geschaffene Bildschirm soll Stadtpanoramen – die in Dubai eher vertikal ausfallen –, Animationen oder Informationen zum Verkehrsfluss über den Dubai Creek zeigen.
Da man davon ausgehen kann, dass genügend Kameras auf den Verkehrswegen Dubais installiert werden, könnte man künftig von der Kommandobrücke des Wachturms aus auch vor gefährlichen Verkehrsteilnehmern warnen: „Da, ein Geisterfahrer auf der Ras-Al-Khor-Brücke!“ „Auf den Schirm!“
Was soll den dieses Gebäude nur sein..? Darf man da jetzt schon jeden Mist hinstellen..??
Vielleicht wurde ja endlich der Dubai-Archetypus gefunden? Einfach Riesenmonitore in die Wüste stellen, die können dann auf Wusch jedes Gebäude in jedem gewünschten Stil darstellen ...?
endlich einer der die richtigen worte trifft. unschlagbar!
so ist es!
baunetzredaktion!
einfach ignorieren. dubai mein ich!
geht das ?
lieber über die schweiz.
neues buch heisst "neue schweiz".
braun verlag.
ein must für architekten....
Wenn schon...dann schon!
Mal ehrlich, wenn es nicht gerade Dubai (aaah!!!...Kniefall) wäre, würde das doch keinen interessieren, diese körperlose, identitätslose, einfallslose und bemühte "Architektur" in Dubai.....Bei bloßen Hören von "Dubai" überkommt mich ein gewaltiges Gähnen....
Im Übrigen dürfte ein See in Dubai immer künstlich sein...