White Whale
Kunstmuseum von Isozaki in Peking fertig
Während sich andere prominente japanische Architekten – wie beipielsweise SANAA – mit ihren minimalistischen Museumsarchitekturen der architektonischen Gewissensfrage nach White Cube oder Architektur-Skulptur weitgehend entziehen, bezieht Arata Isozaki mit seinem jüngsten Neubau eindeutig Stellung für das Museum als Großskulptur: Im September 2008 wurde das Kunstmuseum CAFA, das Ausstellungshaus der Central Academy of Fine Arts, in Peking fertig gestellt.
Das in den sechziger Jahren gegründete Museum – früher CAFA Gallery – liegt an der Wangfujing Street in Xiaowei Hutong in Peking. Seine Sammlung von 13.000 Werken umfasst neben einer großen Breite an Genres und Stilen alter und moderner chinesischer Meister auch Arbeiten von Studenten; Chinesische Malerei, Ölgemälde, Drucke, Skulpturen, aber auch Volkskunst – wie Neujahrsbilder und Trachten –, Keramik und Radierungen gehören dazu. Der viergeschossige Neubau umfasst eine Fläche von knapp 14.800 Quadratmetern auf einer Grundfläche von rund 3.550 Quadratmetern, zwei zusätzliche Geschosse wurden unterirdisch angelegt. Der expressiv geschwungene Neubau ist mit graugrünen Natursteinplatten verkleidet, die sich wie Schindeln um den runden Körper schmiegen. Neben den Ausstellungsräumen für ständige und temporäre Schauen sind hier Lager, Vorlesungs- und Konferenzräume, eine Cafeteria und eine Buchhandlung untergebracht.
(der verfasser ist im übrigen ebenfalls noch jung - aber nicht von allen guten meistern verlassen!)
Das ist wie mit Aalto der hier in Helsinki einen Teil der Studentflats geplant hat... es muss Architektur sein....denn mein Schrank passt definitiv nicht in die 60Grad-Ecke... so erzählte mir ein finnischer Maschinenbaustudent :-) Hyvää arkkitehturia! Moi moi