Obvious Fashion-Victim
Kolhaas entwirft T-Shirts für Prada
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann Rem Koolhaas (Rotterdam) endlich auch in den Fashion-Business einsteigen würde. Jetzt ist es soweit: Am kommenden Sonntag, 22. April 2007, geht eine von Koolhaas und seinem Think-Tank AMO für Prada gestaltete T-Shirt-Kollektion in 22 ausgewählten Prada-Shops an den Start.
Die unter dem Titel „Obvious Classics#1“ laufende Kollektion umfasst 27 Teile, der Name lässt weitere Serien vermuten. Und selbstverständlich handelt es sich um eine begrenzte Auflage. Die Motive für die Aufdrucke der Hemden stammen aus der Prada-Show für die Männer-Frühlings-/ Sommer-Kollektion 2007, wo sie bereits als Projektionen zu sehen waren. Diese „Werbetafeln aus der Zukunft“ thematisieren gesellschaftliche Ängste, Träume und Sehnsüchte – so gibt es Bilder von Pillen, die berühmt oder stylish machen sollen, oder von Eltern, die das Geschlecht ihres Kindes auswählen.
Die T-Shirts sind aus weißer Baumwolle und kosten 160 Dollar (rund 118 Euro).
was das eigentliche aussehen vom oma t-shirt angeht, war ich auch zuerst enttäuscht, wie viele andere an diesem forum. doch: ist dieses billboardaussehen nicht gewollt? ich glaube nicht, dass oma/amo leute nicht imstande wären etwas richtig stylisches wie die erwähnten Designers Republicaner zu schaffen. Ja, ich denke, die idee ist: ein 118-euro-copy-shop-t-shirt, dass eigentlich ein billboard für prada clientel ist.
an remko: absolut einverstanden! eingentlich lautet die frage: Wie wohl ein Shirt von Mies ausgesehen hätte?
p.s.: und vom Corbusier
und man glaubt es kaum, daß solch ein satz über seinen lippen kommt:
seine erkenntnis ( sinngemäß) lautet: bescheidenheit ist das ergebnis seiner architekturlaufbahn, da diese karriere so viele möglichkeiten bietet, (bau)fehler zu machen......