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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Karikaturenmuseum_von_Gustav_Peichl_in_Krems_eroeffnet_9749.html

02.10.2001

Zuckende Dächer

Karikaturenmuseum von Gustav Peichl in Krems eröffnet


Nach knapp einjähriger Bauzeit wurde am 30. September 2001 in Krems an der Donau das „Deix-Museum“ eröffnet. Der Entwurf für das Karikaturenmuseum stammt aus der Feder des österreichischen Architekten Gustav Peichl (Wien).
Der Neubau gegenüber der Kremser Kunsthalle ist als schlichter kubischer Baukörper konzipiert, der von einer „zuckenden Dachlandschaft“ gekrönt wird. Die Shed-Dächer ermöglichen eine optimale Belichtung der darunterliegenden Austellungsräume.
Auf einer Gesamtfläche von 1.300 Quadratmetern entstanden auf zwei Ebenen 550 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Hier wird neben der permanenten Sammlung des Oeuvres von Manfred Deix auch ein „Raab-Figl-Kabinett“ etabliert. Außerdem ist ein Raum dem Werk des Karikaturisten „Ironimus“ gewidmet - das Pseudonym steht für Gustav Peichl, dessen politische Karikaturen schon in zahlreichen Ausstellungen zu sehen waren.
Das zur Straße hin komplett verglaste Erdgeschoss dient als Plattform für Wechselaustellungen. Außerdem finden sich hier der Museumsshop und das „Ironimus-Kabinett“, in dem die Arbeiten von Gustav Peichl ausgestellt sind.
Die Baukosten für das Projekt werden mit rund sechs Millionen Mark beziffert.

Zwei Innenraumaufnahmen (Zoom-Bild 1 und Zoom-Bild 2) werden durch eine Karikatur von Gustav Peichl ergänzt (Quelle: Peichl & Partner).


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