SuperC
Grundstein für Studentenzentrum in Aachen gelegt
Am 30. Januar 2007 wurde der Grundstein für den Bau des neuen Studentenzentrums „SuperC“ der RWTH Aachen gelegt (siehe BauNetz-Meldung vom 29. 5. 2006 zum Baubeginn).
Der Entwurf für den Neubau am Templergraben stammt von Susi Fritzer (Graz) und Eva-Maria Pape (Aachen). Sie gingen im Jahr 2000 aus einem geladenen Wettbewerb als Gewinner hervor. Die Teilnahme am Wettbewerb war Mitarbeitern des Fachbereichs Architektur der RWTH vorbehalten.
Das SuperC verdankt seinen Namen der künftigen Seitenansicht, die an den Buchstaben C erinnert. Das Gebäude wird acht Stockwerke umfassen. Ein 17 Meter weit auskragendes Dach in 20 Meter Höhe ist die prägende Entwurfsidee. Alle Funktionen sollen von außen sichtbar sein. „Das benachbarte RWTH-Hauptgebäude wirkt als ´Tempel des Wissens´ seiner Zeit entsprechend introvertiert. SuperC dagegen ist extrovertiert, symbolisiert die Offenheit der Lehre in der heutigen Zeit“, so Fritzer. „SuperC stellt keine Konkurrenz dar, sondern lässt den Blick auf das Hauptgebäude frei.“
Der Neubau wird unter anderem Konferenzräume, eine Multifunktionshalle mit 800 Plätzen und eine Cafeteria beherbergen. Auch das Studentensekretariat, das International Office, das Prüfungsamt und das Career Center werden im SuperC untergebracht. Der 7.500 Quadratmeter große Neubau wird 23 Millionen Euro kosten.
Denn wäre das auskragende Dachgeschoß nicht, würde wohl kaum jemand (und auch keine jemandin) über dies Häuschen groß reden.
Ob aber Architekten „sich generieren“ können (wie lollo meint), und das auch noch „aus der breiten Masse“, scheint mir allein schon sprachlich eher zweifelhaft. Allenfalls könnten sie vielleicht bessere Entwürfe (wenn es denn sein muß:) „generieren“.
Das ist Witzarchitektur, denn auch einen guten Witz kann man sich nicht jeden Tag anhören.