Abriss zwecks Sanierung
Berliner ICC bleibt, Deutschlandhalle geht
Der Berliner Senat hat am 27. Mai einen Grundsatzbeschluss für das Messegelände in Charlottenburg gefasst: Demnach soll das nach Plänen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte gebaute und 1979 eröffnete ICC nach der seit 2001 schwelenden Abriss-Diskussion nun doch erhalten und bei laufendem Betrieb für unter 200 Millionen Euro saniert werden. Dabei soll das südliche Parkhaus des ICC umgebaut werden, um neue kleine und mittelgroße Räume zur Verfügung zu stellen.
Abgerissen wird aber definitiv die sogenannte Deutschlandhalle, die 1935 nach Entwürfen der Architekten Franz Ohrtmann und Fritz Wiemer für die Olympischen Spiele 1936 erbaut wurde und heute nur noch provisorisch für den Amateur-Eissport genutzt wird. Die Pläne für ein neues Kongresszentrum an gleicher Stelle sind auch vom Tisch, da die Messegesgellschaft bisher keinen ernsthaften Nachnutzer für das ICC präsentieren konnte.
Weg damit, auf den Müll, wo es hingehört!
und wenn schon abriss, dann sicher die deutschlandhalle! architektonisch hat dieses gebäude viel mehr qualität im gegensatz zum icc und 200 millionen wird´s auch sicher nicht brauchen!
der palast der republik. berlin lernt nicht dazu.