Robertneun
Berliner Architekten gewinnen Deubau-Preis 2008
Der Deubau-Preis 2008 ist entschieden: Die begehrte Auszeichnung für junge Architekten geht an die Berliner Architektengemeinschaft Robertneun mit Thomas Baecker, Nils Buschmann und Tom Friedrich. Sie erhalten den Award für das nach ihren Plänen realisierte „Frische-Paradies de Pastre“ in Essen.
Der Neu- und Umbau des Delikatess-Großhandelsbetriebes liefere, so die Juroren, einen wichtigen Beitrag zu einem stark vernachlässigten Aufgabenfeld: der stadtbildwirksamen Gestaltung von Zweckbauten für die Lagerung und Distribution von Waren.
Die Jury unter dem Vorsitz von Christian Baumgart (DAI) vergab neben dem Preis zwei Anerkennungen:
Das präsentierte Projekt sei, so die Jury, eine „Neu-Interpretation der klassischen Markthalle“: Hier werde deutlich, dass sich Zweckmäßigkeit und gestalterischer Anspruch auch bei Lager- und Distributionsbauten nicht zwangsläufig ausschließen. Das Projekt sei „geeignet, das Thema Handelsarchitektur als baukulturelle und gesellschaftliche Aufgabe anspruchsvoll weiterzuentwickeln“.
Robertneun waren im Herbst 2006 bereits mit einer Auszeichnung im Rahmen des Berliner Architekturpreises für die Gestaltung des Weekend12-Clubs am Berliner Alexanderplatz ausgezeichnet worden (BauNetz-Meldung).
Der Deubau-Preis wird alle zwei Jahre an „Arbeiten vergeben, die von der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft geprägt“ sind (Auslobung); Bewerber dürfen höchstens 39 Jahre alt sein. Die Verleihung des Deubau-Awards findet im Januar 2008 anlässlich der Eröffnungsfeier der Deubau in Essen statt.
Der Neu- und Umbau des Delikatess-Großhandelsbetriebes liefere, so die Juroren, einen wichtigen Beitrag zu einem stark vernachlässigten Aufgabenfeld: der stadtbildwirksamen Gestaltung von Zweckbauten für die Lagerung und Distribution von Waren.
Die Jury unter dem Vorsitz von Christian Baumgart (DAI) vergab neben dem Preis zwei Anerkennungen:
- fnp-Architekten, Stefanie und Martin Naumann, Stuttgart, für die Umgestaltung eines über 200 Jahre alten baufälligen Saustalles zum S(ch)austall in Ramsen
- Gunter Bayer und Peter Strobel, Kaiserslautern, für das Wohnhaus Wichert, Homburg
Das präsentierte Projekt sei, so die Jury, eine „Neu-Interpretation der klassischen Markthalle“: Hier werde deutlich, dass sich Zweckmäßigkeit und gestalterischer Anspruch auch bei Lager- und Distributionsbauten nicht zwangsläufig ausschließen. Das Projekt sei „geeignet, das Thema Handelsarchitektur als baukulturelle und gesellschaftliche Aufgabe anspruchsvoll weiterzuentwickeln“.
Robertneun waren im Herbst 2006 bereits mit einer Auszeichnung im Rahmen des Berliner Architekturpreises für die Gestaltung des Weekend12-Clubs am Berliner Alexanderplatz ausgezeichnet worden (BauNetz-Meldung).
Der Deubau-Preis wird alle zwei Jahre an „Arbeiten vergeben, die von der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft geprägt“ sind (Auslobung); Bewerber dürfen höchstens 39 Jahre alt sein. Die Verleihung des Deubau-Awards findet im Januar 2008 anlässlich der Eröffnungsfeier der Deubau in Essen statt.
Kommentare
Helmut Frei
Kennt eigentlich niemand das TRE Betriebsgebäude Unvorbeischaubar von Querkraft Architekten? Ich verstehe den Hype um Robertneun nicht. Ich würde Robertneun allenfalls für die letzte Bauweltseite zum Thema Plagiat empfehlen.
Stephan Schrick
Wie immer in Unkenntnis der eigentlichen "Architektur" und nur aufgrund der Bilder kommentierend, um ein von Koolhaas geprägtes Wort hier durchaus kritisch zu benutzen: eine leider retroaktive - ich möchte fast erweitern - retropassive Anmutung und Ausstrahlung. Wären die Bilder (Fach-)Zeitungscover, würde ich wohl zu anderen Titeln greifen.
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