Die Kunst der Fuge
Bachhaus in Eisenach fertig gestellt
Mit der Eröffnung des neuen Museums wird am 17. Mai 2007 der 100. Geburstag des Bachhauses in Eisenach gefeiert. Der Museumsan- und -umbau wurde vom Architekten Berthold Penkhues (Kassel) realisiert, der im März 2003 den entsprechenden Wettbewerb gewonnen hatte (BauNetz-Meldung vom 11. 3. 2003).
Die Erweiterung des unweit des Geburtshauses von Johann Sebastian Bach gelegenen Museums ist ein modernes, skulpturales Gebäude: Es hebt sich in seiner Formensprache zwar deutlich von dem 1907 gegründeten Bachhaus ab, dessen Proportionen es jedoch aufnimmt, wodurch sich der Neubau geschickt in den Bestand einfügt.
Die mit Naturstein verkleidete Fassade korrespondiert mit ihren Knicken und schrägen Wänden mit der kaskadenartigen Gestaltung des Vorplatzes. Der Neubau erscheint damit als erratischer Block, aus dem Fensterschlitze und verglaste Vor- und Rücksprünge herausgeschnitten wurden. Dicht an das historische Bachhaus herangerückt, trennt lediglich eine Glasfuge den Alt- vom Neubau.
Insgesamt ist eine Nutzfläche von 1.120 Quadratmetern entstanden, die die neuen Ausstellungsflächen, eine Cafeteria, einen Shop und diverse Verwaltungsräume aufnimmt.
Sanierung und Erweiterung des Bachhauses haben 4,3 Millionen Euro gekostet.
Aber wenn ich das Bild "Fuge" sehe...hmmm.
Diese Pfosten-Riegel-Fassade so bündig an den Altbau geknischt, ich weiß nicht, Fuge hat doch auch etwas mit Schatten, Abstand, Lücke zu tun...das sieht mir beim Bild doch eher unbeholfen aus. Und wie die Fassadenverkleidung da über die Profile schrammt, vielleicht sollte man doch nur von weitem draufgucken.....
Dabei könnte es doch sehr gelungen aussehen...