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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Axel_Springer_Verlag_stellt_Neubauprojekt_in_Berlin_vor_6641.html

07.03.2000

Architektonisches Spannungsverhältnis

Axel Springer Verlag stellt Neubauprojekt in Berlin vor


Am 7. März 2000 hat der Axel Springer Verlag in Berlin seine Planungen für einen 64.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassenden Neubau mit Büros, Dienstleistungs-Center und Veranstaltungshalle vorgestellt. Der Bau soll nach Plänen der Londoner Architekten RHWL (Renton Howard Wood Levin Partnership) auf dem Stammgrundstück des Verlags an der Kochstraße in Kreuzberg entstehen und das stillgelegte Druckereigebäude ersetzen. Die Investitionssumme des Bauvorhabens wird mit 340 Millionen Mark beziffert.
Sechs der geplanten acht Geschosse des Neubaus werden Büroflächen aufnehmen, die der Verlag zu etwa 40 Prozent selbst nutzen und zu 60 Prozent vermieten möchte. Erdgeschoss und 1. OG bilden ein als Passage organisiertes Dienstleistungszentrum, in dem auf 12.000 Quadratmetern Fläche attraktive, öffentlich zugängliche Service- und Gastronomieangebote angesiedelt werden sollen.
Durch seine Gliederung und die Materialauswahl für die Fassaden (Glas und beschichtetes Aluminium) soll der Baukörper mit dem unter Denkmalschutz stehenden Springer-Hochhaus (Architekten: Melchiorre Bega + Gini Franzi, Franz Heinrich Sobotka + Gustav Müller, 1959-66) korrespondieren und ein „städtebaulich-architektonisches Spannungsverhältnis“ eingehen. Das 68 Meter hohe, mit bronzefrabenen Aluminiumplatten verkleidetete Hochhaus war 1992-94 durch einen verglasten Flügel (Architekt: Gerhard Stössner) ergänzt worden.
Mit den Abbrucharbeiten auf dem verlagseigenen Grundstück soll bereits im Mai dieses Jahres begonnen werden, die Fertigstellung des Neubaus ist für das Jahr 2003 geplant.

Ein Modellfoto des Gesamtensembles und ein Ansichtsdetail der Zone zwischen Alt- und Neubau sind als weitere Zoom-Bilder hinterlegt (Quelle: Axel Springer Verlag).


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