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09.08.2021

Flamingos am alten Ententeich

Zooanlage in Dresden von Heinle, Wischer und Partner


Nach der Giraffen- und Zebraanlage, der Kattaaffenanlage, der Futtermeisterei, dem Pinguin-Café und den Gehegen für Erdmännchen und Huftieren ist die neue Flamingoanlage das inzwischen sechste Projekt, das Heinle, Wischer und Partner gemeinsam mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (beide Dresden) für den Zoo Dresden realisiert haben. Die rosaroten Kubaflamingos – Markenzeichen des Zoos – teilen sich die neue, im Mai bezogene Voliere mit roten Sichlern und Rosalöfflern. Im vergangenen November konnten die Vögel das neue Winterhaus beziehen.

Die 1.595 Quadratmeter umfassende Flamingoanlage integriert den unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Ententeich, der auf eine historische Kanalanlage zurückgeht. Dieser wurde um eine überdachte Voliere und ein 130 Quadratmeter großes Stallgebäude als Winterbehausung ergänzt. Das Gestaltungskonzept: überdimensionale, abstrahierte Flamingobeine.

Die Voliere besteht aus einer Netzkonstruktion: Acht Außenpylone, vier bis sechs Meter hoch, die über Stahlseile mit dem zehn Meter hohen Mittelpylon verspannt sind. Auf dieser Seilkonstruktion ist ein Kunststoffnetz mit einer Maschenweite von sechs mal sechs Zentimetern aufgebracht. Unter dem Netz ist die Anlage über drei Brücken und eine Holzplattform für Besucher*innen begehbar. Neben der Brutinsel auf der Wasserfläche gehört auch ein separater Futterteich zum Konzept. Dessen Wasser kann, damit es durch eine Flamingopellets-Verunreinigung nicht müffelt, vom Flamingoteich getrennt erneuert werden.

Die Baukosten der vom Zoologischen Garten Dresden beauftragten Anlage werden mit 1,6 Millionen Euro (Leistungsphasen 2-9) angegeben. Nötig wurde der Neubau für die Flamingos, damit am alten Standort das neue Orang-Utan-Haus entstehen kann. Es ist Projekt Nummer sieben von Heinle, Wischer und Partner, Rehwaldt Landschaftsarchitekten und dem Zoo. Fertig soll das Orang-Utan-Haus 2023 sein. (kat)

Fotos: Brigida González


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Zu den Baunetz Architekten:

Heinle, Wischer und Partner


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