Eisberg erreicht Aarhus
Wohnungsbau in Dänemark fertig gestellt
Seit dem Wettbewerbssieg 2008 arbeiten die vier Architekturbüros Julien de Smedt JDS (Kopenhagen), Louis Paillard (Paris), SeArch (Amsterdam) und CEBRA (Aarhus) an dem Bauvorhaben in Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus: Der „Eisberg“ oder auch „Isbjerget“ steht nun unmittelbar vor der Fertigstellung und bildet den ersten Baustein der neu gestalteten Hafenviertels „De Bynære Havnearealer“. Die 25.000 Quadratmeter Wohnfläche sollen in Kürze bezogen werden.
Die Architekten von CEBRA beschreiben das Projekt: „Die Inspiration kam durch die besondere Lage. Vier L-förmige Blöcke liegen hintereinander und orientieren sich Richtung Wasser. Um das Tageslicht optimal auszunutzen und Ausblicke auf die Bucht zu ermöglichen, wurde den Volumen ihre spezielle, zackige Form gegeben. Die Dächer steigen schräg hinauf und hinab und ermöglichen Durchblicke und Sichtachsen zwischen den Gebäuden und der Wasserfront.“
Die weißen Fassaden sind in ein unregelmäßiges Raster aus Dreiecken eingeteilt und werden an einigen Stellen durch weit auskragende Balkone durchbrochen, die mit kristallblauem Glas verkleidet sind – eine weitere Anspielung auf die namensgebenden Eisberge.
Die Stadt erhofft sich im neuen Hafenquartier ein lebendiges Viertel mit einer sozialen Durchmischung, weswegen sie für ein Drittel der Wohnungen eine Mietpreisobergrenze festgelegt hat.
woran liegt ess dass in deutschland - insbesonders beim wohnungsbau- eine derart uninspirierte mischung aus planern, bauherren und vorschriften am wirken ist, die solche projekte von vorn herein unmöglich macht?
dort vorort sieht es doch sehr albern aus, eisberge haben eben gar nichts mit häusern zu tun, aber viel entscheidender ist, dass es sich fenster und balkone kaum zum wohnen eigenen werden, alles viel zu präsent, und so kleine balkone und so kleine dreieckige fenster machen bei einer so tollen sicht keinen sinn,
Ich frage mich bei diesem Megaprojekten immer, wie die in 15 Jahren aussehen. In BIGs großer 8 möchte ich dann nicht im dunklen Treppenhaus stehen...