Porch und Pool
Wohnhaus in Osnabrück
Die klassisch amerikanische „Porch“ – eine Veranda im Eingangsbereich ist das prägende Stilelement des kürzlich von LH Architekten (Hamburg) fertig gestellten Privatwohnhauses in Osnabrück.
Das Gebäude wirkt wie Hybrid aus einem klassischen 50er Jahre Einfamilienhaus mit Satteldach und minimalistisch-moderner Architektursprache. Sowohl die Eingangsterrasse als auch die Holzlamellenfassade betonen die Horizontalität des mit Terassen und Pergolen umgebenen Hauses. Am Rande des Teutoburger Waldes gelegen, stellt das Gebäude durch die Schrägstellung der Südfassade einen schönen Bezug zu Waldgrenze her. Des Weiteren seien die Innenräume von einem zentralen Treppenraum geprägt, der in seiner Orientierung in jedem Geschoss den Blick auf die Waldkulisse inszeniere, so die Hamburger Architekten.
Der auf dem östlichen Gartengrundstück befindliche Pool wird von einer Holzterrasse im Erdgeschoss und einer vom Balkon auskragenden Dachterrasse in der ersten Etage eingerahmt. Die so enstandene überdachte Frühstücksterrasse hat eine direkte Anbindung zu Küche und Essbereich.
Mit seiner weißen Putzfassade und einem hellen Zinkdach orientiert sich das für eine vierköpfige Familie geplante Wohnhaus an der Materialität des umliegenden Neubaugebietes. Somit entstehe „ein harmonischer Gesamteindruck, der das Haus in dörflicher Umgebung als eine individualisierte, offene und kommunikative Wohnform für die Familie integriert“, erläutern die Entwerfer.
der raum unter dem "porch" hat keine aufenthaltsqualität, weder von der materialität noch von den proportionen her.
insgesamt zu viel geometrische spielerei die sich den anschein von seriosität gibt.
die details des edelstahlgeländers!!!
nur....
ein PORCH in den USA ist ein ort zum verweilen, hängematte oder hollywoodschaukel baumeln, rumlümmeln, nachbarn quatschen...
das ist in dieser siedlung eher nix...
sieht man auch auf den bildern: alle liegen, stuehle etc. gehen zum privaten garten hin.
schöne idee, schöner eingangsbereich,
hat aber mit PORCH nix zu tun....
Schade ist, dass in Deutschland weiterhin Bongossi ohne Ende verbaut wird, ohne sich hierüber Gedanken zu machen! Das ist Raubbau pur und führt alle weiteren ökologischen Bau-Aspekte ad absurdum!