Einfach, gemeinsam, bezahlbar
Wohnhaus in Basel von Stereo Architektur
Der Stadtteil Lysbüchel Süd in Basel hat sich in den letzten Jahren komplett gewandelt – von einem Gewerbeareal mit einem riesigen Verteilzentrum der Supermarktkette Coop zu einem bezahlbaren Wohnquartier. Die Stiftung Habitat konnte im Jahr 2013 das 12.400 Quadratmeter große Areal von Coop erwerben. Der nördliche Teil wurde wiederum 2016 an den Kanton Basel-Stadt verkauft. Als Teil des Projekts VoltaNord soll dort ein Quartier mit gemischter Nutzung entstehen.
Den südlichen Teil – Lysbüchel Süd – behielt die Stiftung. Das Gebiet wurde in fünfzehn Parzellen aufgeteilt, auf denen in Zusammenarbeit mit mehreren kleinen und größeren Genossenschaften Wohnhäuser entwickeln werden. Drei Parzellen bebaute die Stiftung selbst, zwölf gab sie im Baurecht ab.
Eines dieser drei Projekte ist das Wohnhaus Abakus. Es wurde von der Bewohnerschaft, dem Büro Stereo Architektur (Basel) und der Genossenschaft Mietshäuser Syndikat erarbeitet. Das Konzept basiert auf der Idee, dass Wohnraum ein Grundbedürfnis und kein Spekulationsobjekt ist. Charakteritsisch sind die folgenden Prinzipien, die sich auch in der architektonischen Form niederschlagen: anpassbare Wohnungsgrößen ohne bauliche Eingriffe, Wohnräume für Mieter*innen mit unterschiedlichem Familienstatus und Einkommen, klimafreundliche einfache Holzbauweise sowie gemeinsame Außenräume.
Das Haus bietet einen flexiblen Grundriss, der dem wechselnden Bedarf und verschiedenen Wohnformen angepasst werden kann. Zwei unterschiedliche Wohnformen ergänzen sich. In dem Sechsgeschosser gibt es fünf übereinanderliegenden 4-Zimmer-Wohnungen („Rumpfwohnungen“) sowie eine „Treppenhaus-WG“ genannte Wohneinheit mit Gemeinschaftsraum, Großküche und Bad, die sich über die Höhe des gesamten Hauses erstreckt. Pro Geschoss ist jeweils ein Zimmer sowohl von der Rumpfwohnung als auch der Treppenhaus-WG erschließbar, was perspektivisch Nutzungsflexibilität schafft.
Alle Räumlichkeiten werden durch eine offenes Treppenhaus erschlossen. Gearbeitet wurde mit vorgefertigten Elementen. Die Konstruktion ist bewusst auf das Notwendige reduziert. Das Tragwerk ist aus Holz, die Geschossdecken bestehen aus vorgespannten Hohlbetondielen. Die tragenden Holzwände wurden im Gebäudeinneren mit Lauge aufgehellt; außen wurden sie mit hellem Wellblech verkleidet. (iva)
Fotos: Daisuke Hirabayashi
...auch wenn Sie mich gerne auf dem Boden sehen würden...wird nicht passieren...bei mir leckt der Hund den Boden sauber ....und zwar vor und unter der Küche...den habe ich extra für viel Geld dafür ausbilden lassen. Falls Sie irgendwann einmal Ihre vermeintlich vakuumversiegelgte Küchenzeile abbauen ...bitte nicht erschrecken... ist alles nur Dreck...maximal mal ein mumifiziertes Nagetier dazwischen.......
aber ich würde zu gerne sehen, wie sie jedes wochenende dort auf dem wunderbaren und hoffentlich sauberen fussboden auf dem bauch liegen und unter den schränken rumwedeln.
Eigentlich ist es das nur Gedachte. Nur die Idee als Reichtum. CO2frei
...wird man feststellen: 1. Dass die Fahrräder genau dastehen wo Sie hingehören 2. Dass man unter dieser Küchenzeile im Gegensatz zu anderen Einbauküchen putzen kann 3. Dass alle Räume über einen wunderbaren Fußboden verfügen. 4. Dass das offene Treppenhaus alle Bereiche selbstverständlich zusammenbindet und dem Haus eine erfrischende Leichtigkeit verschafft. Ich wünsche mir mehr solcher Wohnhäuser...aber es ist selbstverständlich kein Haus für kleinkarierte Bedenkenträger...