Giebelständiges Putzrelief
Wohnhaus in Bad Mergentheim
Die Altstadt des im Main-Tauber-Kreis liegenden Städtchens Bad Mergentheim ist mit seiner mittelalterlichen, kleinteiligen und dichten Bebauung von hauptsächlich Fachwerkhäusern ein bildhaftes Beispiel einer typisch deutschen Stadt der Romantik. Nach Plänen des Büros Eingartner Khorrami (Leipzig/Berlin) wurde an dieser historischen Stelle nun der Neubau eines viergeschossigen Wohnhauses realisiert, der anstelle eines stark baufällig gewordenen, abgerissenen Vorgängerbaus steht.
Der giebelständige Neubau versucht sich mit seinen Dimensionen und seiner Fassadengestaltung in die umgebende, historische Nachbarbebauung harmonisch einzufügen. Vor allem was Gestaltung und Materialisierung der Fassaden betrifft, knüpft er an typische Elemente der lokalen Architektursprache an. Ein flaches, die Stirnfassade gliederndes Putzrelief zitiert das typische, geschossweise Auskragen der nahen Fachwerkarchitektur. Als Materialien wechseln sich heller Putz mit Natursteinelementen sowie den Holz- und Bronzeprofilen der Fenster und Türen ab.
Mit Bauaufgaben im historisierenden Umfeld kennen die Architekten sich übrigens aus: Sie haben beim Wettbewerb „Dom-Römer-Bebauung“ in Frankurt zwei erste Plätze machen können und werden dort folglich zwei der wiedergeschaffenen Parzellen bebauen (siehe dazu BauNetz-Meldung vom 21. Oktober 2011).
Fotos: Jonas Miller
nicht an ein Fachwerkgebäude
gutes Fenster im Giebel...
leider falsch herum...
wo sind den die Fensterläden!?
Hoffe es sind zumindest Doppelflügel!?
das große Fenster im 2. finde ich gar nicht gut... man wollte viel Licht... kein Problem
Habt Ihr im Grundriss auch immer 5 cm mehr pro Geschoss!?
Ich mag das Haus im ersten Eindruck...
doch manchmal ist glaube ich weniger mehr...
Dennoch finde ich es gut...
Ich liebe Spitze Dächer... und schmale Dachränder... und der ist euch wohl gelungen!
Das einzige was ich euch etwas übel nehme, das ist der Titel "Neubau" ... da kann man finde ich mehr zelebrieren und weniger kopieren!
Herzlichen Glückwunsch
Es ist wirklich keine Weiterentwicklung, wenn ich die Faschen der Fenster auf die Geschossvorsprünge auflege. Wenn der Entwurf "stimmen" soll, dann sollten die Faschen angehängt, also unter den Vorsprüngen liegen. Das Vokabular der archtektonischen Sprache bedarf eben auch einer Grammatik.
das hier ist architektonisches Denglisch.
Man merkt die Mühe und ist betrübt.