Villa im Park
Wohnhäuser in Bad Soden fertig
Im hessischen Bad Soden hat das Architekturbüro Gruber + Kleine-Kraneburg zwei Mehrfamilienhäuser fertiggestellt. Die beiden freistehenden Gebäudekubaturen stehen auf einem zentral gelegenen Grundstück nahe dem Kurpark und angrenzenden Grün-, Garten- und Freiflächen; ein Umstand, der zu dem Projektnamen „Villa im Park“ geführt hat.
Die streng geometrischen Neubauten orientieren sich in Maß, Proportion und Größe am Bebauungsplan und nehmen die vorhande Struktur der umgebenden Bebauung auf. Sie weisen 14 unterschiedliche Wohnungen zwischen 75 und 170 Quadratmetern auf, die drei- bis vierseitig natürlich belichtet werden. Jede Wohnung hat einen Außenbereich in Form einer Terrasse, Dachterrasse oder eines Balkons. Die Bruttogrundfläche beträgt 3.300 Quadratmeter.
Die Gebäudestruktur gliedert sich durch Vor- und Rücksprünge in den Fassaden. Die Kubatur erfährt eine vertikale Staffelung, die das kompakte Volumen gliedert. Alle Wohnungen haben einen direkten Bezug zu den nordwestlich gelegenen Freiflächen.
alle in eine Richtung gehen, nämlich die Bebauung als schwache , emotionslose Bebauung anprangern, der Kommentar 11
bringt die Sache " bildzeitungsmäßig" auf den Punkt und löst damit für die weiteren Kommentare Schreibwut aus. Bei denen geht es dann nicht mehr so sehr um die Bebauung sondern nur noch darum, wie peinlich der eine oder andere Beitrag ist, und hoffentlich hat den kein Architekt geschrieben.
im übrigen erscheint mir die diskussion durchaus lesenswert. dabei geht es m.e. weniger um die "villa im park" an sich, als vielmehr um die qualität von alltagsarchitektur und vermarktungsstrategien, um die qualität von 'architketurberichterstattung' und das recht der freien meinungsäußerung.
die forderung nach zensur von kommentaren, wie sie hier teils formuliert und mit dem vagen anspruch auf mehr niveau begründet wird, ist schon ziemlich ungeheuerlich.
die meisten kommentare sind die zeit nicht wert, die man zum lesen benötigt.
es drängt sich der eindruck auf, hier wird ebendoch ein besonderes projekt diskutiert.
und noch ein eindruck:
leere dosen klappern laut!
Man sollte aber sicherlich davon ausgehen, dass ein Büro wie Gruber + Kleine-Kraneburg lange gegen WDVS und für ein angemessenes Farbkonzept und jedes weitere Detail gekämpft hat. Ob sie immer gewonnen haben bleibt dahingestellt. Aber, gerade eine Entwickler baut ein Haus nicht ohne Aussicht auf Gewinn.