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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wohnbebauung_bei_St._Gallen_von_Hosoya_Schaefer_Architects_8113827.html

13.01.2023

Keramik für den Hauptort

Wohnbebauung bei St. Gallen von Hosoya Schaefer Architects


Uzwil im Kanton St. Gallen ist der Hauptort einer gleichnamigen politischen Gemeinde. Gerade mal rund 5.000 Einwohner*innen leben in der Kernstadt. Aber Uzwil dient auch als Zentrum für die umliegenden Dörfer und Orte. Hier haben sich neben größerer Unternehmen die üblichen Schweizer Einzelhändler wie Migros und Coop angesiedelt. An der Lindenstraße unweit des Bahnhofs entstand nun eine neue Migros-Filiale. Mit ihr wurde zugleich ein altes Industrieareal transformiert.

Das Projekt nennt sich Birkenhof und Bauherrin ist die Immobiliengesellschaft Benninger. Das Unternehmen ging aus dem in Uzwil ansässigen Textilveredler Benninger hervor. Im Jahr 2017 lancierte Benninger Immobilien die Bebauung des einstigen Werkgeländes. Im Rahmen eines Wettbewerbes erfolgte die Beauftragung des Zürcher Büros Hosoya Schaefer Architects mit der Erarbeitung eines Masterplans. Neben Einkaufsmöglichkeiten sollten auch Gastronomie, Wohnen und andere öffentliche Nutzungen entstehen.

Das von Hosoya Schaefer Architects entwickelte Projekt umfasst einen kompakten Kopfbau an der Straße, einen langgestreckten Sockel mit Verkaufsflächen und mehrere längliche Wohnhäuser. Letztere gruppieren sich um einen Hof, der auf dem Dach des Sockels situiert ist. An der Straße wurde außerdem ein Platz geschaffen. Dort befindet sich der Eingang der neuen Migros-Filiale.

Der Hof zwischen den Wohnhäusern bietet neben privaten Vorzonen und individuellen Eingängen auch gemeinschaftlichen Raum. Er wird über drei Treppen erschlossen. Der südliche, primär mineralisch gestaltete Bereich ist dabei etwas öffentlicher, während der nördliche Abschnitt privater und begrünter ist.

Während die Gestaltung der Wohnbauten mit Kratzputz eher pragmatisch geriet, ist die Fassadengestaltung des Kopfbaus mit Keramik seiner städtischen Funktion durchaus angemessen. Insgesamt entstand eine Nutzfläche von 31.000 Quadratmetern. (iva)

Fotos: Peter Tillesen


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