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22.12.2011

Wohnen und Arbeiten am Sonninkanal

Wettbewerb in Hamburg entschieden


Der Hamburger Stadtteil Hammerbrook mit seinem Teilbereich City-Süd liegt in direkter Nähe zur Hafencity; er weist wegen seinen preisgünstigen Büroflächen eine beachtliche Entwicklungs- und Wachstumsdynamik auf. Der Wettbewerb „Wohnen und Arbeiten am Sonninkanal“ ebendort sollte eine städtebauliche Konzeption zur Grundstücksentwicklung aufzeigen, die Strategien und konkrete Lösungsvorschläge für die Nutzung der Flächen ermöglicht und gleichzeitig die weitere Aufwertung des gesamten Stadtteils nachhaltig fördert. Die Jury kürte aus sechs gesetzten Teilnehmern zwei Preise und zwei Anerkennungen:

  • 1. Preis: Kleffel · Papay · Warncke Architekten , Hamburg
  • 2. Preis: Czerner · Göttsch Architekten, Hamburg
  • Anerkennung: Schenk + Waiblinger Architekten, Hamburg
  • Anerkennung: APB. Architekten, Hamburg

Das Siegerprojekt des Hamburger Büros Kleffel · Papay · Warncke  orientiert sich in seiner Höhen- und Gestaltausbildung einerseits an dem stadtbildprägenden Bestandsgebäude des Alten Sonninhofes und anderseits an der für Hamburg typischen Bautypologie für die Bebauung der Kanal- und Fleetkanten.

Das Grundstück im Anschluss an den historischen Sonninhof gliedern die Architekten in drei Abschnitte, so dass zwei übergeordnete Erschließungsplätze als Zugänge zu den Wohngebäuden und zur Kanalkante entstehen. Im Süden soll der Alte Sonninhof an seiner nördlichen Brandwand ein an den Trauf- und Firsthöhen geometrisch exakt anschließendes Wohngebäude in der Hoftypologie des Sonninhofes erhalten. Die ersten drei Ebenen des Hofes beherbergen die Stellplätze des Alten Sonninhofes, während der äußere Ring des Gebäudes und die oberen Geschosse gut belichtete Wohnungen aufnehmen. Die Staffelrücksprünge nehmen die Kubatur des Alten Sonninhofes auf und komplettieren den jahrzehntelang als Fragment erscheinenden Sonninhof zu einem Gesamtblock.

An der Nordkanalstraße soll mit einer leichten Überhöhung das nördliche Auftaktgebäude als Pendant zum Sonninhof entstehen. Das als Hotel konzipierte Gebäude, welches im Erdgeschoss laut den Architekten auch alternativ eine Einzelhandelsnutzung aufnehmen könnte, bildet die Schallabschirmung für die anschließenden Wohngebäude und die zeichenhafte Adresse an der hoch frequentierten Nordkanalstraße. Zusammen mit dem Sonninhof soll eine Art Klammer entstehen, eine Mitte zwischen den beiden Erschließungsplätzen, in der auf einem Sockel drei Wohngebäude mit privat genutzten Wohnhöfen entstehen.


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1. Preis: Kleffel · Papay · Warncke Architekten

1. Preis: Kleffel · Papay · Warncke Architekten

2. Preis: Czerner · Göttsch Architekten

2. Preis: Czerner · Göttsch Architekten

Anerkennung: Schenk + Waiblinger Architekten

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Anerkennung: APB. Architekten

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