Pendant zum Haus am Pegel
Wettbewerb für Uferbebauung in Neuss entschieden
Der erste Preisträger eines eingeladenen Ideenwettbewerbs, Oliver Ingenhoven vom Büro Ingenhoven & Ingenhoven (Neuss), hat am 2. Oktober 2007 seinen Entwurf für eine Neugestaltung des Westufers am Hafenbecken I in Neuss vorgestellt.
Bei dem Verfahren handelte es sich um eine Mehrfachbeauftragung, zu der neben Ingenhoven auch die Büros Fritschi, Stahl, Baum (Düsseldorf), Ulrich Coersmeier (Köln) und Agirbas/Wienstroer (Neuss) geladen worden waren.
Grundtenor des Entwurfs ist die stärkere Verknüpfung der Innenstadt mit dem Wasser. Die Achse Büchel, Münsterplatz, Münsterstraße wird mittels einer Fußgängerbrücke über die Batteriestraße hinweg fortgeführt, die Brücke ragt dabei über das Hafenbecken hinaus. Quer dazu liegt als Blickfang ein in der Ansicht rautenförmiges Kopfgebäude, das in seiner Geometrie auf das Steuerhaus eines Schubschiffs Bezug nimmt. Ingenhoven sieht darin ein „Pendant zum Haus am Pegel“. Zwischen Zeughaus und Glockhammer schlägt der Architekt entlang der Stadtmauer einen Fußgängerweg vor, so dass ein Rundweg entsteht, der Markt und Glockhammer ebenfalls fußläufig und ohne die stark befahrene Batteriestraße überqueren zu müssen an die Hafenpromenade anbindet.
Für einen Teil der Cretschmarhallen befürwortet Ingenhoven die Errichtung einer Mensa und einer Aula für die Schule Marienberg vor, der mittlere Bereich der Hallen sei für Büros und Praxen oder auch Gastronomie geeignet, in den Erdgeschossen könnten Parkpläte oder freie Veranstaltungsflächen entstehen.
Das Projekt soll in der kommenden Woche auf der Immobilienmesse ExpoReal in München gezeigt werden. Ob es realisiert wird, ist noch offen.
Verblüffend - wie "ähnlich" das Thema "Bauen am Wasser" doch von Architekten bearbeitet wird ... wir fühlen uns nach dem jetzt o.g. veröffentlichen Wettbewerbsergebnis irgendwie auch mit unserem Entwurf "Stapellauf - Cafe Launch" in FFM - am Ufer Hafen Ost in der künftigen EZB durchaus "bestätigt"! -
Größter "Unterschied" zwischen den beiden Lösungen ist jedoch (GottseiDank!) - Unser "Schiff" assoziert den Moment kurz vor dem Stapellauf und verbindet das Element "Wasser" - der Schiffsbug des Preisträgers signalisiert dagegen den dauerhaften Verbleib am Ufer?
Wenn Sie es in diesem Zusammenhang interessiert:
Unter www.hellerplan.de ..." die ersten Eindrücke" ( ziemlich in der Mitte der Plangalerie) sind seit Monaten unsere Entwurfslösungen vergleichbar für eine geplante, attraktive Neugestaltung am Main zwischen den denkmalgeschützten Hafenkränen zu betrachten ... und daher d o k u m e n t i e r t !
Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen für diesen Erfolg, wir werden den "Stapellauf "(?) weiterverfolgen!
Beste Grüße
Hellerplan- Architekten
Also ein neues Brückengebäude....von Schneider Schumacher....äh...aahhh, nein...von Ingenhofen...sorry! Und wieder ein neues Schiff....dann bin ich ja auf dem besten Wege....mache gerade meinen Segelschein....kann dann also bald ein solches Kaufen und drin Wohnen....Muss mir bloß noch überlegen, wie ich es auf mein Grundstück hiefe ...scheint doch gerade so modern alles 1 zu 1 zu imitieren! Ach nein, 2 zu 1....Westhafen-Brückengebäude + Schiff....ganz logisch...Pendant zum Haus am Pegel....man muss es den Leuten bloß einreden!!!
...wenn Studenten Gebäude abkupfern, merkt das wenigstens nicht jeder - aber Ingenhoven?!