Panoramabaden am Mirabellgarten
Wettbewerb für Paracelsusbad in Salzburg entschieden
Salzburg bekommt ein neues Paracelsusbad. Das bestehende Bad ist in die Jahre gekommen und soll an gleicher Stelle mit Kurhausbereich, Saunalandschaft und Büroflächen für eine Magistratsabteilung der Stadt neu errichtet werden. Beim entsprechenden Realisierungswettbewerb waren baukünstlerische Vorentwurfskonzepte gefragt. Folgende Büros wurden ausgezeichnet:
- 1. Preis: HMGB Architekten, Berlin
- 2. Preis: Berger + Parkkinen Architekten ZT GmbH, Wien
- 3. Preis: kadawittfeldarchitektur, Aachen
Anerkennungen:
- Atelier Thomas Pucher, Graz
- Architekt DI Helmut Reitter, Architekt DI Ralf Eck, Innsbruck
- Sophie und Peter Thalbauer Architekten, Wien; Architekturkonsulat Walter Kräutler, Wien
Beim Entwurf von HMBG Architekten lobte die Jury „die terrassierte Badelandschaft, die zum Park hin orientiert ist. Der Mirabellgarten und die einzigartige Stadtsilhouette werden in das Badeerlebnis mit einbezogen“. Die Architekten führen die vorhandene Bebauung durch einen geschlossenen Baukörper für Büros und Kurhaus weiter, der zum Park hin mittels einer lebendigen Glasfassade aufbricht. Die Jury hob gerade diese zweiteilige architektonische Umsetzung hervor: „Hermetisch, rigid und orthogonal im Norden – offen, filigran und geschmeidiger im Süden.“
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Aber die auskragenden (wassergefüllten) Becken werden sicher den beteiligten Fach-Planern (Tragwerk, Badewassertechnik und Lüftung) viele graue Haare und den den Bauherrn viele Millionen Euro im Invest und Betrieb kosten. Hat denen das einer gesagt? Und die armen Ausführungsplaner bei den Architekten düfen das alles noch unsichtbar machen. Salzburg scheint´s richtig gut zu gehen. Bin gespannt ob´s so realisert wird.