Freie Form
Wettbewerb für Krankenhaus in Finnland
In Espoo, der zweitgrößten Stadt Finnlands, wird ein frei geformtes Krankenhaus gebaut. Das ist das Ergebnis eines zweistufigen internationalen Wettbewerbs, der Anfang dieser Woche entschieden wurde. Das Siegerprojekt Orkidea des finnischen Büros
- K2S Architects (Helsinki)
soll für die Realisierung in Auftrag gegeben werden. Die Jury entschied sich vor allem wegen des lebendigen Charakters für diesen Entwurf. Er erinnere nicht im Entferntesten an die sonst so typische, einheitliche Form eines Krankenhauses.
Orkidea setzt sich aus organischen, drei bis viergeschossigen Gebäudeeinheiten zusammen, die mit den Innenhöfen des Gebäudes verschmelzen und sich in eine Vielzahl kleinerer Räume unterteilen. Innerhalb der Einheiten sollen weitere, begrünte Innenhöfe einen halböffentlichen Gemeinschaftsraum bieten.
Das Krankenhaus wird mit einer Nutzfläche von 56.000 Quadratmeter geplant. Neben den typischen Funktionen eines Krankenhauses soll es zusätzlich eine Kindertagesstätte und ein Pflegeheim enthalten. Orkidea soll bis 2014 fertig gestellt sein.
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...schön !!
Ich finde, dass die rhythmisch gegliederten, aufgeglasten, gekrümmten Außenwände, besonders der "Satelliten"- Stationen mit ihren freundlichen Lichthöfen eine Leichtigkeit, Transparenz, Freundlichkeit und Lebendigkeit vermitteln, wie man es bei unseren (vorgegebenen) langweiligen rationellen Rechteckkisten mit Endloswiederholungsfaktor kaum findet.
Es ist zu wünschen, dass diese Architektur, die auf kranke, geschwächte Menschen besonders positiv wirken kann, nicht dem Rotstft zum Opfer fällt.
also: alles gut so, wie es ist...Mehr hätte der grundriss und die gesamtfigur nicht vertragen.....