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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_fuer_Architekturmuseum_Schwaben_entschieden_7030146.html

17.10.2019

Christoph Mäckler gewinnt in Augsburg

Wettbewerb für Architekturmuseum Schwaben entschieden


Zum Ende des Jahres wird in Augsburg das Architekturmuseum Schwaben für zwei Jahre schließen. 25 Jahre gehörte das von der Arno Buchegger Stiftung verwaltete Haus als Zweigstelle zum Architekturmuseum der TU München. Diese Zusammenarbeit ist nun beendet, die Buchegger Stiftung geht eigene Wege und plant die Einrichtung eines Zentrums für Architektur und die Erweiterung des Bestands. Am dafür ausgelobten Wettbewerb in Form einer Mehrfachbeauftragung nahmen fünf Architekturbüros teil. Im Neubau sollen künftig Wechselausstellungen mit überregionalen Themen stattfinden, im Altbau fokussiert die Dauerausstellung weiterhin auf die Stadt Augsburg.
 
Mitte September vergab die Jury unter Vorsitz von Winfried Nerdinger, Architekturhistoriker und Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, einen ersten und zwei dritte Preise. In der Jury vertreten waren neben den Architekten Hans Engel und Marcus Rommel der zweiköpfige Vorstand und die Beiratsvorsitzende der Arno Buchegger Stiftung, Oliver Kautz, Ulrich Wilhelm und Anette Urban, sowie der Leiter des Stadtplanungsamts Gregor Spielberger, der Leiter des Bauordnungsamts Peter Sterz und der Bezirksheimatspfleger des Bezirks Schwaben, Peter Fassl. Sie entschieden wie folgt:

  • 1. Preis: Christoph Mäckler Architekten (Frankfurt am Main)

  • ein 3. Preis: SoHo Architektur (Memmingen) und MET Architects (Basel)

  • ein 3. Preis: studioeuropa Architekten (München)


Am Gewinnerentwurf lobte das Preisgericht den „ausdrucksstarken Baukörper, der ideal mit dem umgebenen Stadtraum harmoniert“. Besonders die starke Bezugnahme auf das historische Baudenkmal des Bestands in Form von Materialität und Farbigkeit wurde positiv bewertet und als „rematerialisierte Moderne“ bezeichnet. Durch die relativ kleine Grundfläche des dreigeschossigen Erweiterungsgebäudes mit dem markanten Zwillingsdach werden auch die bestehenden Hainbuchen auf dem Grundstück geschützt, was ausdrücklich gewünscht war.

Laut Aussage der Stiftung ist der Baubeginn aktuell für Herbst 2020 geplant. Die zweijährige Schließzeit soll zudem auch für die Renovierung des Altbaus und die Suche nach einem neuen Träger genutzt werden. Finanziert wird das Projekt teils aus Stiftungskapital, teils aus Fördergeldern. (kg)


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1. Preis: Christoph Mäckler Architekten (Frankfurt am Main)

1. Preis: Christoph Mäckler Architekten (Frankfurt am Main)

ein 3. Preis: SoHo Architektur (Memmingen) + MET Architects (Basel)

ein 3. Preis: SoHo Architektur (Memmingen) + MET Architects (Basel)

ein 3. Preis: studioeuropa Architekten (München)

ein 3. Preis: studioeuropa Architekten (München)

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