Aus der Traum vom Einfamilienhaus?
Wechselgespräch in Stuttgart
Über 16 Millionen Einfamilienhäuser gibt es in Deutschland bereits – und viele Menschen wünschen sich ebenfalls das individuell gebaute Glück. Immer lauter jedoch werden die Stimmen, die den Bau neuer Häuser verbieten möchten und dabei mit Flächenversiegelung und dem hohen Material- und Energieverbrauch argumentieren. Ist der Traum vom Einfamilienhaus vorbei? Dieser Frage widmet sich das 58. BDA Wechselgespräch, dessen Reihe nach einer zweijährigen Pause durch den BDA Baden-Württemberg nun wiederaufgenommen wird.
Am Montag, 11. April 2022 werden zunächst Anne Beer vom Büro Beer Bembé Dellinger Architekten (Greifenberg, München), Boris Milla vom Büro Milla Architekten (Karlsruhe) sowie Lydia Haack, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer (München), ihre Standpunkte zu dem Thema „Einfamilienhaus – aus der Traum?“ vorstellen. Die anschließende Diskussion moderiert Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik (Berlin).
Termin: 11. April 2022, 19 Uhr
Ort: BDA Wechselraum, Friedrichstr. 5, 70180 Stuttgart
Die aktuell gültigen Corona-Bestimmungen gilt es zu beachten.
an alle die mit: "... man sollte doch erst mal ..." argumentieren, nein sollte man NICHT!
es muss parallel alles voran getrieben werden!
die baubranche empfinde ich als das innovationsschwächste und zykluslahmste was die menschheit zu bieten hat.
zitat stefan raab:" wir haben doch keine zeit!" (besser gesagt eure kinder und (ungeborenen) enkel haben sie nicht.)
es müsste viel mehr geforscht werden an unis und hochschulen.
man braucht viel härtere anreize zur innovation.
förderungen in alle zukunfträchtigen richtungen (urban farming (jaja... nicht im EFH-bau), komplettautarkie von gebäuden, ...)
manches wird wie ein verbot klingen und anderes auch eines sein. denn sonst wird alles so gemacht, weil wir es schon immer so gemacht haben!
bauherren MÜSSEN innerhalb annehmbarer finanzrahmen und renditeerwartungen mit dem zukunftslolly belohnt werden, damit sie nicht geistig und baulich stehen bleiben.
bzgl. wohnfläche pro bewohner: efh's sind und bleiben die schlechtes ökologische und ökonomische lösung des wohnens! tiny houses inkusive ...
ich hätte auch gern ein efh!
nur weder wird es da wo wo ich wohne ein erschwingliches hanggrundstück geben, noch werde ich mir das leisten können was ich gerne als haus hätte. und wie die anderen 90% der efh bauer ein haus um des hauses willen halte ich für ... o.O
in münchen grünwald und berlin grunewald stehen nun mal relativ kleine häuser auf parkähnlichen grundstücken.
das ist doch völlig normal.
ich weiss nicht was ihr habt.
na gut, ihr stuttgarter.
bei euch ist das anders.
da möchte der schlawuki ja nicht mal als leiche überm zaun hängen.
irgendwo müssen wir uns doch abheben vom prekariat.
ts,ts,ts....
"Da käme dann z.B wie in Zürich raus, dass in manchen Quartieren viele Häuser nur von einer Person bewohnt werden etc. Auf einer entsprechenden Datengrundlage könnte man dann ein intelligentes Bestandsmanagement anleiern."
und was hätte man dann für eine erkenntnis?
bzw. das subentionierte SUV mit steuervergünstigtem Sprit volltanken.
Dabei habe ich gar keine Auto.