Kunst im Ruinengarten
Vortrag von Tanja Lincke in Berlin
Tanja Lincke ist die vierte von zwanzig „frischen“ BDA-Mitgliedern, die in der Vortragsreihe „Neu im Club“ sprechen – einer Gesprächsreihe der BDA-Zeitschrift „der architekt“ und des Deutschen Architektur Zentrums in Berlin. Markenzeichen der Berliner Architektin: die Auseinandersetzung mit und die Neuaneignung von Bestandsbauten beziehungsweise geschichtsträchtigen Arealen. Ein umgebauter Plattenbau, eine umgenutzte Stahllagerhalle oder ihr eigenes Wohnhaus, das sie auf dem Werftgelände der ehemaligen DDR-Wasserschutzpolizei an der Spree errichtete. Ein Sichtbetonbau, der nur durch sechs Piloti und den Erschließungskern mit dem Boden verbunden ist. Häufig arbeitet sie dabei mit ihrem Mann, dem Künstler Anselm Reyle, zusammen. Gemeinsam entwarfen sie die Möbel und einen Ruinengarten; bauten ein Nebengebäude zum Atelier für Reyle um.
Gemeinsam mit der Redakteurin von „der architekt“, Elina Potratz, spricht Tanja Lincke am Mittwoch, 30. September 2020 sowohl über die Arbeit ihres Büros und den Reiz von DDR-Bauten als auch darüber, wie Kunst und Architektur zusammenhängen.
Termin: 30. September 2020, 19 Uhr
Ort: Deutsches Architektur Zentrum, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Taut-Saal, 2. Hof, 10179 Berlin
Um verbindliche Anmeldung wird gebeten unter: mail@daz.de
www.neuimclub.de/tanja-lincke-architekten
Tanja Lincke war Anfang Januar auch zu Gast in unserer Shortlist-Baunetzwoche.
wirklich tolles Bauwerk und schon fast so eine Art Prototyp: was passiert wenn eine Architektin und ein Künstler in der glücklichen Lage sind, sich das leisten zu können.
Es ist auch so unglaublich viel sympatischer also die letzten Villenprojekte am Starnberger See, die nur auf Schau und Protz abgezielt haben oder einen schwäbischen Kiesgarten vor der Einfahrt hatten.
Das hier ist Berlin in Reinform... da können sie alle sagen was sie wollen... das gibt es nicht in Stuttgart, München oder Hamburg, das ist unverwechselbar. und daher, top! gut gemacht, das muss man erstmal schaffen.
alles wird leicht, schwebt wie eine Spiegelung, eine Fata Morgana, auch das Wasser.
zur not über diese Doppelhorizontale dann ein paar Türme.
Diese Doppelhorizontale als Verstärker für eine Art Venedig.
Wer kennt noch die LPcover mit fliegenden Welten?