Report from Dubai
Vortrag von Ole Bouman in München
Die neuen Städte des Ölstaates Dubai sind dem Bild, dem visuellen Rauschen verschrieben: Projekte wie The Palm und The World, künstlich aufgeschüttete Inseln, sind spektakuläre und zugleich umstrittene Projekte, die selbst vom All aus als zweidimensionale Icons ablesbar sind.
Ole Bouman, Direktor des NAi Rotterdam, berichtet am 26. Februar in München über die komplexen und widersprüchlichen Phänomene Dubais.
Vortrag: 26. Februar 2009, 18 Uhr
Ort: Architekturmuseum der TU München, Ernst von Siemens-Auditorium in der Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, 80333 München
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Ich freue mich schon auf die Filme, die man demnächst dort drehen könnte: Mad Max reloaded , Dune V, Waterworld II, wäre mit Tina Turner nicht mal altershalber ein Problem. Die sieht frischer aus als alle Wolkenkratzer von Dubai. Nur Mel Gibson möchte ich lieber nicht dabei sehen. Der münzt den Untergang des Morgenlandes gleich evangelikal-fundamentalistisch um...
Aber im ernst, der Film Abenteuer in Rio mit Belmondo auf der Baustelle von Brasilia 1961 war super.
Und das beste dabei: Dubai hat nicht mal mehr das Geld, den Kremepel abzureissen. Das gibt die Ruinen für das 3. Jahrtausend. Die Archeologen der Zukunft werden die Reste irgend wann mal aus dem Sand kratzen. Und wir lebten im Jahr 1 nach Duabi. Wie wunderbar.