Schwarzenbergkaserne wird TU
Umbau von gmp in Hamburg-Harburg
Das Hamburger Büro von Gerkan, Marg und Partner (gmp) hat im August den Auftrag für die Sanierung und Umnutzung der Schwarzenbergkaserne als neues Hauptgebäude der TU Hamburg-Harburg bekommen. Die Architekten Meinhard von Gerkan (Entwurf), Nikolaus Goetze (zuständiger Partner) und Volkmar Sievers (Projektleitung) von gmp haben in Arbeitsgemeinschaft mit Obermeyer Planen und Beraten GmbH ein öffentliches VOF-Verfahren nach einem Gutachten gewonnen.
Die denkmalgeschützte Schwarzenbergkaserne ist ein typischer roter Ziegelbaukomplex aus dem 19. Jahrhundert. Der alte Gebäudebestand wird durch einen neuen Baukörper ergänzt, der sich in Höhe und Maßstab in die vorhandene Substanz einfügt. Der Neubauabschnitt östlich des Mittelgebäudes schließt die bauliche Lücke und bindet den Ostflügel wieder in den Komplex mit ein. Gegenüberliegend stellt ein kleinerer Neubauteil von Norden die Symmetrie in Ansicht und Grundriss wieder her.
Um der Hochschule zukünftig ein repräsentatives Foyer zu verleihen, wird der Hallenraum im Inneren verbreitert. Durch die Öffnung der Decken über mittig gelegene Lufträume in allen Geschossen entsteht ein lichtes Foyer, das Ein- und Ausblicke durch die zusätzlichen dreigeschossigen Eingangsportale in der Mittelachse bietet.
Die Fassade der neuen Anbauten sind kontrastierend zum Altbau geplant. Den Glasfassaden sind weiße, transluzente Metallelemente als zweite Fassadenschicht vorgelagert, die das Tageslicht gefiltert in die Innenräume leiten. Die Paneele sind als bewegliche Verschattungselemente konstruiert und können bei Bedarf bewegt werden.
In der Schwarzenbergkaserne werden neben der TU-Hauptverwaltung ein Lern- und Kommunikationszentrum sowie mehrere Hörsäle und Seminarräume untergebracht. Insgesamt entstehen 9.400 Quadratmeter BGF neu. Die Bauzeit ist für 2010 bis 2011 geplant.
Im übrigen war die Kaserne doch schon immer wesentlicher Teil der TU Hamburg Harburg. Hier wurden ab 1981 bis Mitte der 90er die Harburger Stadtplaner/innen ausgebildet. Die Kaserne wird also höchstens "wieder TU".
es ist nicht schwer herauszufinden, wo abgekupfert wird, es ist ziemlich deutlich. das porsche-zentrum von gmp ist z.b. recht deutlich eine niemeyer-vorlage, es gibt einfach eine menge projekte. das ist ja auch nicht verwerflich.
es gibt eben unter den architekten auch immer die kreativen armen poeten, wo sich die leute, die eine grosse galeere ernähren müssen, eben ganz gut bedienen können. kreativität entsteht recht selten im kollektiv.
...ausser vielleicht bei foster, das hat mich immer gewundert, wie die eine neue zweigstelle aus dem nichts erschaffen und trotzdem mit teilweise sehr innovativen entwürfen beikommen. man beschäftigt dort aber eben auch gute leute und weniger billige studis.
@archibald: wieso "...wie immer!" ?
immer, wenn gmp baut ? oder immer wenn glasfassaden am start sind ?
und @archibald und kopper:
hoffe, ihr beiden schafft es, immer (! s.o.) reine und neue (?) architektur zu machen (will sagen: ohne abkupfern) bzw. dass ihr es noch merkt, wenn ihr mal was zeichnet, was schon mal in irgendeiner zeitschrift war.
wovon ist das denn abgekupfert? mir gefällts erstmal. kannst du links schicken?