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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Spatenstich_fuer_Eissporthalle_in_Dresden_21115.html

25.08.2005

Aufbauhilfe

Spatenstich für Eissporthalle in Dresden


Am 23. August 2005 fand in Dresden die Grundsteinlegung für den Neubau einer Ball- und Eissporthalle statt. Das 23-Millionen-Euro-Projekt entsteht nach den Plänen des Münchener Architekten Hans-Jürgen Schmidt-Schickedanz.

Ursprünglich hatte das Braunschweiger Büro Schulitz und Partner im August 2003 den entsprechenden Realisierungswettbewerb gewonnen (BauNetz-Meldung vom 7. 8. 2003). Aus Kostengründen entschied sich die Stadt Dresden jedoch später für den Entwurf der Münchner Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner (BauNetz-Meldung vom 13. 1. 2005).

Der Neubau wird im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung realisiert und in großem Umfang aus dem Aufbauhilfefonds von Bund und Ländern gefördert. Der Neubau war notwenig geworden, nachdem die derzeitige, 1969 erbaute Halle während der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2002 schwer beschädigt wurde.

Der neue Hallenkomplex umfasst eine Wettkampf-Eishalle, eine Trainings-Eishalle, eine Ballspielhalle für alle Hallenballsportarten und ein Funktionsgebäude, das auch die Sportler der benachbarten Außenanlagen nutzen. Außerdem ist eine Zwei-Bahnen-Kegelanlage geplant.

Die Architekten gliedern den langen Baukörper in zwei Teile: Der Bereich der Eissporthalle öffnet sich mit einer umlaufenden großflächigen Fassade, darüber spannt ein leichte Dachkonstruktion mit einer schmalen Attika. Im Gegensatz dazu ist der Bereich der Ballsporthalle im Erdgeschoss verglast, darüber schwebt ein schwerer, geschlossener Körper.
Die Fertigstellung der Halle ist für Dezember 2006 vorgesehen.


Zu den Baunetz Architekten:

Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner


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