Von Skylines und Highlights
Richtfest in München
Einige hundert Meter entfernt von den 2004 fertiggestellten „Highlight-Towern“, die der Architekt Helmut Jahn entworfen hat, wächst im Norden Münchens nun ein weiterer Bürokomplex aus der Feder des Architekten (Murphy/Jahn, Chicago) in die Höhe. Insgesamt besteht das Projekt aus fünf Bürogebäuden, aus denen das mit 84 Metern höchste Gebäude empor ragt. Der sogennante „Skyline Tower“ (siehe BauNetz-Meldung vom 2. November 2007) feierte gestern Richtfest und anhand des Rohbaus ahnt man nun, wie sehr dieser Turm seine Umgebung prägt.
7.000 Tonnen Stahl werden den Turm tragen, der sich mit einer „modernen Wärmeschutz-Fassade aus Glas mit hocheffizienter, energiesparender Technik bei der Wärme- und Kälteerzeugung“ als energiesparendes Gebäude präsentiert. Von den 23 Geschossen, sind die oberen drei durch eine durchgehende Glasfassade vereinheitlicht, sodass ein großzügiger Lichtraum entsteht. Zu des Turmes Füßen stehen vier langgestreckte, fünf- bis siebengeschossige Gebäude, insgesamt beinhalten die Gebäude rund 44.000 Quadratmeter Geschossfläche, auf denen einmal 2.000 Menschen arbeiten sollen.
Das gesamte Projekt soll 2010 abgeschlossen werden.
Die Herstellung von 1 kg Stahl benötigt ca. 28 kwh Energie - macht pro Nutzer grob 100.000 kwh, nur um den Stahl herzustellen.
Mit einer energiesparenden Gebäudetechnik beträgt der jährliche Energieverbrauch je Nutzer ca. 1.000 kwh - wo liegt da die Verhältnismäßigkeit?? Hier wird das Thema "Nachhaltigkeit" auf den Kopf gestellt!
DENKEN STATT ZERTIFIZIEREN!
Deshalb ein Appell an den großen Createur:
Bitte Helmut, leg den Stift weg! Verschone uns und unsere Nachkommen, und genieße Deinen Ruhestand!
lass dir doch mal was neues einfallen.
seit jahren praesentierst du die gleichen gebaeude und versteckst dich hinter so kreativen leuten wie Sobek und transsolar
und nennst das dann archi-neering.
waere deine architektur doch genauso spannend wie transsolars energiekonzepte .