Kein Mineralwasser mehr
Richtfest für Hotelbau in Berlin
Der letzte freie Bauplatz am Potsdamer Platz in Berlin ist geschlossen – leider mit einem architektonisch völlig belanglosen Entwurf: Am 4. Dezember konnte das Braunschweiger Büro Reichel und Stauth auf der Baustelle zwischen Köthener Straße und Gabriele-Tergit-Promenade Richtfest für seinen Entwurf des Scandic Berlin-Hotels feiern.
Neben dem 562-Zimmer-Hotel der 4-Sterne-Kategorie wird ein weiterer Block mit Luxuswohnungen entstehen, der an das Hotel angrenzt und unter dem Namen „Charleston“ vermarktet wird.
Die Verwendung des dritten Teilbereichs ist noch offen. Wahrscheinlich werden dort aber Büros oder ebenfalls Wohnungen entstehen. Das einzig Besondere an dem ansonsten vollkommen nichtssagenden Entwurf ist die Überbauung der bestehenden U-Bahntrasse der U2 sowie die Ankündigung der Hotelleitung, sich auch in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit profilieren zu wollen: So soll beispielsweise kein Mineralwasser in Flaschen ausgeschenkt werden, sondern nur noch aufbereitetes Leitungswasser!
uns : ...bevor sie gewissenlose architektur produzieren ,putzen sie besser fenster....sehr konsequente haltung ....
Ich bitte die Redaktion um eine etwas RADIKALERE Wortwahl. Gerade weil die Kollegen Tag und Nacht um solche Aufträge kämpfen, insbesondere an solch prominenter Stelle, sollten sie die Chance nutzen etwas daraus zu machen und sich darüber hinaus der Verantwortung bewußt sein unsere Umwelt nicht einfach nur zuzumüllen! Jede Parzelle muß ein Denkmal sein!
zum projekt, schade um den bauplatz