Museum im Zeichen des Steinbocks
Rainer Köberl & Daniela Kröss in Tirol
Wer durch das Pitztal in den österreichischen Alpen reist, sieht an einem bewaldeten Hang auf Höhe der Gemeinde St. Leonhard neuerdings ein turmartiges, rotes Gebäude zwischen Baumwipfeln emporragen. Es handelt sich um das Tiroler Steinbockzentrum, ein Museum, das dem wohl bekanntesten Tier der Alpen gewidmet ist. Entworfen wurde der markante Neubau von der Innsbrucker ARGE Rainer Köberl & Daniela Kröss.
Das Kulturzentrum aus eingefärbtem Beton versteht sich als Museum zur Geschichte der Ausrottung und Wiederansiedelung des Steinbocks in der Region ebenso wie als Umweltbildungsstelle. Es steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Schrofenhof“ – einem der ältesten Höfe des Tals – und übernimmt fast genau den Fußabdruck eines Stadels, der sich früher hier befand. Auf diesen baulichen Vorgänger bezieht sich auch die Materialität des unteren Gebäudeteils, wo der Abdruck horizontal angeordneter, rauher Schalbretter an die Holzfassade der einstigen Scheune erinnern soll.
Die Kontruktion ist als zweischaliger Wandaufbau ausgeführt, bestehend aus innerer Ortbetonwand mit vorgehängten Fertigteilen und einer dazwischenliegenden Wärmedämmung. Die Farbe Rot findet sich auch in den Terrazzoböden sowie an den Fensterrahmen und den Stahlelementen des obersten Geschosses wieder. Das kompakte Volumen mit einer Nutzfläche von rund 540 Quadratmetern wurde mit polygonaler Kubatur in die Hanglage eingefügt und nutzt diese für mehrere barrierefreie Zugänge.
Auf der untersten Ebene befindet sich ein ganz in Zirbenholz gekleidetes Café mit Außenterrasse, darüber folgt der Shop mit Haupteingang zur Straße, in den beiden oberen Geschossen wird die Ausstellung präsentiert. Ebene 4 verfügt zudem über eine Aussichtsterrasse und eine schmale Stahlbrücke, die zu einem Außengehege am Hang führt, wo sieben Steinböcke beobachtet werden können. Mit dieser Bewegungsführung von unten nach oben helfe das Gebäude sprichwörtlich dabei, den Berg zu erklimmen, um die Tiere von Angesicht zu Angesicht zu erleben, so die Architekt*innen über ihren Entwurf. Die Kosten des Projekts geben sie mit 3,7 Millionen Euro an. (da)
Fotos: Lukas Schaller
Stell dir solche Leute dann einfach mal bei einem realen Gespräch vor ...da würde es nicht so einfach aus Ihnen herausblubbern
@ Studentin: Mir geht es ähnlich wie Ihnen. Ich kann nur raten: Ignorieren Sie den Kommentator. Alles andere führt zu nix. Schlechte Laune kann man sich doch von so jemandem nicht machen lassen. Die Aussagekraft seiner Kommentare ist es nicht wert.
ich denke man darf seine meinung doch äussern oder? und "rotbraun" ist eben geschmackssache, ebenso fassaden, gezackte wohnungsgrundrisse etc. insbesondere wenn es sich um private gebäude handelt. aber sie können ja, das fand ich aber schon im studium schlimm, die sätze von STPH oder arc-irgendwas einverleiben, da haben sie viel deutungsspielraum und können es bei jedem ihrer uni-entwürfe zum entwurf schreiben.....
Aber jetzt muss ich das hier doch mal loswerden. Herr auch-ein-architekt, so selbstbewusst und polarisierend wie sie hier immer rummeckern, zeigen Sie der Community doch mal was Sie so machen. Was nicht "spießig", "grauenhaft" oder sonst irgendwie beleidigend ist. Ich kriege da nämlich echt schlechte Laune wenn ich das dauernd lese und finde jetzt könnten Sie uns mal zeigen, woran wir uns in Zukunft so orientieren sollten. Andere treten hier ja auch mit Namen und Bildern an, also let's go, the stage is yours!