Grüne Zimmer
Plattenumbau in Leinefelde abgeschlossen
Zehn Jahre lang haben sie hier Plattenbau-Recycling betrieben, nun schließt das Büro seine Arbeit ab: Im Dezember 2007 wurde mit dem Terrassenhaus in der Stormstraße der fünfte Bauabschnitt des Dichterviertels im thüringischen Leinefelde vom Büro Stefan Forster Architekten aus Frankfurt am Main fertig gestellt (BauNetz-Meldung vom 5. Juli 2006 zum Baubeginn). Insgesamt wurden in Leinefelde sieben Wohnungsbauprojekte realisiert. An dem Stadtumbau waren neben Forster der Architekt Muck Petzet (München), Stadermann Architekten (Hausen) und GRAS * Gruppe Architektur & Stadtplanung (Dresden/Darmstadt) beteiligt.
Wie in den vorangegangenen Projekten (BauNetz-Meldung vom 1. Juli 2007) wurde der letzte Rückbau im System der Platte ausgeführt. Durch das Entfernen mehrerer Plattensegmente entstanden neue private Außenräume. Das Gebäude erhielt eine eigenwillige Form: Durch die Abtreppung von jeweils zwei Achsen pro Haus entstanden im zweiten und dritten Obergeschoss große Dachterrassen, die dem Haus seinen Namen geben. Der mit Klinker verkleidete Sockel auf der Südseite betont den Eingangsbereich und bildet auf Erdgeschossniveau die Kanten des so genannten „grünen Zimmers“ – ein durch Mauern geschützter privater und barrierefrei betretbarer Garten. Der Plattenbau erhält dadurch den Charakter eines privaten Reihenhauses.
mehr zum thema plattenbau gibt es bei der kultigen plattenbauzeitung "PlattenBlatt" unter:
www.plattenblatt.wg.am
eine lösung durchaus auch für den faden westen
Was aber wirklich von Interesse wäre, sind beispielsweise die BAUKOSTEN, z.B. pro qm Wohnfläche usw.
Wenn man sich überlegt, das Mietwohnungen neu kaum noch zu bauen sind, wäre das ja der Plattenumbau immerhin eine sinnvolle Alternative, in Ost und West!
Vielleicht bekommt die BNR das ja noch raus :-)