Frankfurt am Main fragt dich!
Online-Beteiligung zur Entwicklung eines neuen Stadtteils
Wie in einigen anderen Großstädten Deutschlands wird auch in Frankfurt am Main der Wohnraum knapp, die Mieten steigen rasant. Hält der starke Zuzug weiter an, werden bis 2030 rund 90.000 Wohnungen fehlen. Eine intensive Innenentwicklung reicht zur Lösung dieses Problems nicht mehr aus – die Stadt will nun auch über ihren bisherigen Siedlungsrand hinaus expandieren und dort bauen, wo jetzt noch Felder liegen. Insbesondere ein circa 550 Hektar großes Gebiet im Frankfurter Nordwesten an der A5 zwischen Praunheim, Eschborn und Oberursel ist seit einiger Zeit in der Diskussion: Könnte hier in naher Zukunft ein „neuer Stadtteil der Quartiere“ mit bis zu 30.000 Einwohner*innen entstehen?
Gegenwärtig wird von Expert*innen verschiedener Disziplinen geprüft, ob die Voraussetzungen für die städtebauliche Entwicklung einer „Josefstadt“ – wie der Volksmund das Vorhaben nach dem Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef bereits nennt – überhaupt gegeben sind. Dabei spielen unter anderem rechtliche, städtebauliche sowie ökologische Aspekte und nicht zuletzt die Interessen der angrenzenden Kommunen eine Rolle. Auch steht die Frage im Raum, wie solche neuen Quartiere überhaupt aussehen sollen, wie sie in die Landschaft eingebettet und an das Zentrum Frankfurts angebunden werden könnten.
Aktuell ruft die Stadt Frankfurt unter dem Motto „Frankfurt fragt dich!“ auch Bürgerinnen und Bürger – und zwar explizit nicht nur die von Frankfurt – zur aktiven Teilnahme an dieser Debatte auf. Seit März arbeiten sieben Teams aus Architekturbüros sowie Stadt- und Landschaftsplaner*innen daran, Ideen und Konzepte für den neuen Stadtteil der Quartiere zu entwickeln. Erste Ergebnisse liegen nun vor und können im Rahmen einer Online-Beteiligung noch bis zum 3. Juni 2020 kommentiert werden, wozu alle Interessierten eingeladen sind.
Folgende Teams wurden mit der Erstellung von Studien zur städtebaulichen und landschaftsplanerischen Gestaltung im Frankfurter Nordwesten beauftragt:
- Arup Deutschland (Frankfurt/London) mit InD Initialdesign (Berlin/Paris), urbanista (Hamburg)
- bb22 architekten + stadtplaner (Frankfurt) mit LolaLandscapeArchitects (Rotterdam), Meixner Schlüter Wendt Architekten (Frankfurt), Transsolar (Stuttgart)
- cityförster architecture + urbanism (Hannover) mit Urbane Gestalt (Köln)
- KH studio (Paris)
- rheinflügel Severin (Düsseldorf) mit A24 Landschaft (Berlin)
- superwien urbanism (Wien) mit Siri Frech – Raum + Strategie (Berlin), DnD Landschaftsplanung (Wien)
- to be STADT (Frankfurt) mit Ramboll Studio Dreiseitl (Überlingen), komobile (Wien)
Weitere Details und Hintergrundinformationen zum Projekt „Neuer Stadtteil der Quartiere“ unter www.stadtplanungsamt-frankfurt.de
Da hat doch einer den Frankfurter Bogen vorgeschlagen, also um Frankfurt bei Anbindung der Umliegenden Gemeinden. Die Frischluftschneisen nicht vergessen.
Ja die brauch auch Frankfurt. Bei 42 Grad die Altstadt besuchen, keine Freude.Muss denn jeder Bürgermeister sich ein Denkmal setzen, unserer hat es doch schon ach wo (AWO )Land , bestes Ackerland bebauen, ein Herr Stolze hätte die richtige Antwort.Gebt alle die Antwort bei den nächsten Wahlen.Das Kreuz für eine grüne lebenswerte Stadt. Also Dächer begrünen, Photovoltaikanlagen, Mehr Radwege, mehr öffendliche Verkehrsmittel. Ist doch alles bekannt, ja aber nicht mit aller Konsequentz umgesetzt.
komm schon, klopp in ne tasten, schreib irgendwas quadratisches, hauptsachen die meldung bekommt den top-score! wir brauchen die young familys die geflasht sind von konsumi-konsum, voll die taschen - ersma schön shoppen auf zalando, butze voll mit kram aus´m katalog - die brauchen wir, die müssen hier den sender anstellen auf BAUEEE-EEN! mach die wiese frei, zieh die würmer raus - jetzt wird planiert! drainage rein in sumpf, ärmel hoch krämpeln, mit dem dampfhammer die pfähle reinkloppen! grüne soße war gestern - hier wird mit beton aufgegossen!