Nestbau vollendet
Olympiastadion in Peking eröffnet
Die olympischen Sommerspiele 2008 nahen, und die Gebäude im Olympiapark in Pekings Norden (BauNetz-Meldung vom 28. Juni 2005 zur Grundsteinlegung) werden Schritt für Schritt eröffnet: Nach dem Indoor-Stadion (Glöckler Architekten, BauNetz-Meldung vom 8. Februar 2008 zur Eröffnung), dem Schwimmstadion (PTW Architects, BauNetz-Meldung vom 29. Januar 2008 zur Eröffnung) wurde am 18. April 2008 das von den Pekingern „Vogelnest“ getaufte Nationalstadion (Herzog & de Meuron) mit einem Leichtathletik-Wettbewerb offiziell eröffnet.
Als erste Sportler konnten die Geher einen Blick in den Koloss aus Stahl und Beton werfen, der während der Spiele 91.000 Menschen fassen soll.
Das Vogelnest (BauNetz-Meldung vom 31. März 2003 zum Wettbewerbsentscheid) war schon während der seit 2005 laufenden Bauarbeiten eine Attraktion und Landmarke im Stadtraum Pekings.
Nun, nach seiner Fertigstellung und Eröffnung, ist die ovale Raumskulptur aus Stahl und Beton ganz sicher einer der neuen Sportbauten weltweit, die man als Architekt gesehen haben muss.
Und Peking ist übrigens eine tolle Stadt, in der man sehr gut Fahrrad fahren kann, schöne Parks besuchen kann, und auf Plätzen mit fremden Menschen zu chinesischer Musik Tango tanzen (ausser auf dem Tianamen natürlich).