Fall der Mauer
Neuer Wettbewerb für Berliner Einheitsdenkmal
Nachdem in vergangenen Jahr der erste Wettbewerb für ein „Freiheits- und Einheitsdenkmal“ auf dem Berliner Schlossplatz gescheitert war, weil die Jury unter 552 eingereichten Arbeiten keine gefunden hatte, die den Anforderungen entsprach, ist gestern die Auslobung zu einem zweiten Anlauf dieses Wettbewerbs veröffentlicht worden.
Der inhaltliche Schwerpunkt wurde jetzt eingegrenzt auf die „Friedliche Revolution von 1989, den Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung“.
Die Einbettung in die deutsche Freiheits- und Einheitsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts soll nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Auch der Beitrag der Leipziger Bürger, der eine herausragende Rolle bei der friedlichen Revolution spielte, soll jetzt durch ein eigenes Denkmal in Leipzig und nicht durch das Berliner Denkmal berücksichtigt werden.
Der Wettbewerb wird nun zweistufig durchgeführt und beginnt mit einem offenen Bewerbungsverfahren. Darin können sich ab sofort und bis zum 26. März 2010 Architekten und Künstler bewerben. In einem zweiten Schritt wählt dann ein Expertengremium rund 30 Teilnehmer für den eigentlichen Wettbewerb aus. In dessen Jury sitzen unter anderem der Architekt Meinhard von Gerkan und der Präsident der Bundesarchitektenkammer, Arno Sighard Schmidt. Der Siegerentwurf soll am 3. Oktober 2010, dem 20. Jahrestag der deutschen Einheit, präsentiert werden. Die Einweihung des Denkmals ist noch in dieser Legislaturperiode des Bundstags geplant.
Auslobungstext unter www.bbr.bund.de
wie sollen denn die kriterien zum bewerbungsverfahren lauten: architekt muss mindestens drei küchendesigner bei verwandten ausleihen können?
meine empfehlung:
herr gerkan soll doch bitte gleich herrn stella gewinnen lassen und herr marg macht schließlich die planung. das wird dann ein passendes einheitsdenkmal im einheitsstaat.
falls noch jemand nach ideen suchen sollte, hier die meinige (kann ich ja ruhig von mir geben, darf ja eh nicht mitmachen): wie wär´s mit einer riesigen banane?
Nun also mit Bewerbung. Welcher klingender Name darfs denn sein? Ist wohl egal, was bei rauskommt, Hauptsache, das Label stimmt.
Markenfetischismus im Denkmalsegment. Adieu Berlin...