Wiens Himmelstor
Neuer Terminal von Baumschlager Eberle
Weltweit steigende Passagierzahlen und Dienstleistungsanforderungen sowie neue Flugzeugtypen zwingen die Flughäfen zur stetigen Weiterentwicklung ihrer Gebäude. In Wien wurde nun ein neuer Terminal, entworfen von Baumschlager Eberle (Wien), eröffnet, der den Airport für ein zukünftiges Wachstum rüstet.
Das neue „Tor zum Himmel“ besteht aus einer gebogenen Halle, die sich unmittelbar an den bestehenden Check-in 2 anschließt und zum Flugfeld hin eine Glasfassade hat, deren Fensterscheiben in zwei Ebenen leicht vor- und zurückspringen. Das Gebäude scheint durch Bewegungsströme geformt zu sein, geprägt durch ein Dach, das die gesamte Fläche überspannt und so nicht nur die Orientierung erleichtert, sondern auch eine zusammenhängende Einheit schafft. Die offene Struktur – bei der es vor allem auf Nutzungsneutralität und Flexibilität ankam – setzt sich aus einem immer gleichen Modul zusammen.
Insgesamt wird 72 Check-in-Schaltern Platz geboten, dazu gibt es neben Standard-Andockpositionen auch eine für den Airbus A380. Eine mögliche Erweiterung des Terminals nach Norden ist möglich.
Fotos: Werner Huthmacher
aufgang zum checkin nur an den terminalenden, mit fahrtreppe möglich. KOFFERBAND beim ausstieg über die gangwayfinger muss man erst in die oberste Etage und dann wieder ins eg. monitor der die bandnummer dem ankommenden flug zuordnet ist viel zu klein und versteckt (dafür sind auf jedem band 4 monitore mit werbung). farben + materialien sind gut. alles wirkt etwas zu eng.
Bauskandal à la Flughafen Berlin Brandenburg. Bauverzögerung über 4 Jahre und mehr als doppelte Kosten für Eigner Land Niederösterreich und Wien. Bekanntes problem: die TGA Planung war entsprechend mangelhaft, dass ein baustopp erwirkt werden musste. Terminal wirkt kurz nach Eröffnung schon zu klein; Beengte Erschließungsflächen und zum Teil unlogische und verwinkelte Verkehrsführung. In letzter Zeit massive Probleme mit der Gepächsortieranlage... vervollständigen das Konzept Diese Fakten gehören leider zur Geschichte des Gebäudes, und sollten nicht verschwiegen werden, unabhängig der teilweise sehr sauberen Ausführung.