Im Stäbchenwald
Neue Villa für Ordos in der Mongolei
Das Ordos Projekt in der Mongolei (siehe dazu alle BauNetzMeldungen) schreitet weiter fort. Hinzugekommen ist ein Entwurf des mexikanischen Büros Frente Arquitectura: Eine Villa, die zwischen einem Wald aus geometrisch angeordneten Stäbchen zu schweben scheint.
Die Architekten beschreiben ihren Entwurf als introvertiert, was zunächst irritiert, da der sichtbare Teil sehr extrovertiert konzipiert ist. Der Großteil des Gebäudes befindet sich allerdings aufgrund der klimatischen Bedingungen zurückgezogen unterhalb der Erdoberfläche und nutzt somit den Vorteil der kühlen Erdtemperatur. Die Räume ordnen sich um einen innenliegenden Hof an. Das Erdgeschoss ist als solches gar nicht vorhanden, respektive ist frei und für die Öffentlichkeit gedacht.
Die schlanken Stahlsäulen sollen ein Symbol für einen Wald in der Wüste sein. Zudem stecken sie das Gebiet ab und sollen dem Besucher vermitteln, sich in einer einer privateren Zone aufzuhalten.
dass es sogar in Ordos in der inneren Mongolei Clienten gibt, die das wollen und vielleicht auch bauen!
INNERE MONGOLEI!
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11574025/61299/Drostes-Dienstag-Architektur-und-Verbrechen.html
Dabei ist das Ding so unglaublich blöd, dass man gar nicht begreift, dass es uns ein Stückchen vom Tage raubt (weil man pflichtbewusst die Mails vom Tage abarbeitet). Sozusagen: der Newsletter als ponographisches Betthuperl.
Natürlich darf Architektur etwas zu tun haben mit Ästhetik. Sogar mit Gesten.
Es ist auch nachvollziehbar, dass Erdbau in der Mongolei klimatisch sinnvoll ist und Ausblick zum Ausgleich gewünscht wird.
Das Gebäude hat offenbar etwas mehr Horizont, als wir das so kennen.