Local Heart
Mecanoo bauen Bibliothek in Birmingham
Seit 2003 ist Birmingham mit dem Kaufhaus Selfridges von Future Systems um ein wichtiges, architektonisches Highlight reicher – nun soll zehn Jahr später ein weiteres folgen. Das niederländische Büro Mecanoo Architecten (Delft) hat kürzlich die Planungen für eine neue Bibliothek am Centenary Square vorgestellt, die 2013 eröffnen soll. Das Projekt ist Teil der Kampagne „Global City with local Heart“ und soll für umgerechnet rund 211 Millionen Euro Baukosten das neue Vorzeigeprojekt der Stadt werden.
Das neue Wahrzeichen soll die Lücke zwischen dem Birmingham Repertory Theatre aus den siebziger Jahren und dem Baskerville House aus den dreißiger Jahren schließen. Mit geplanten 31.000 Quadratmetern Nutzfläche für 10.000 Besucher täglich wird die Bibliothek gute 20 Prozent größer als die Birmingham Central Library sein.
Das Besondere der neuen Bibliothek wird wohl vor allem die Fassade sein: Eine transparente Hülle aus Glas mit einer filigranen Metallkonstruktion. Das Zusammenspiel von sich überschneidenden Kreisen erinnert dabei an eine Mischung aus ostasiatischen Mandalas und den Mustern des französischen Modelabels Louis Vuitton.
Ein großzügiger Eingang und das kreisförmiges Amphitheater vor dem Gebäude sollen die Bibliothek mit dem Platz verbinden. Im Amphitheater sollen öffentliche Veranstaltungen und Open-Air-Konzerte stattfinden. Die ebenfalls kreisrunde Dachterrasse soll einen spektakulären Blick über Birmingham bieten.
L.G.
(Frau )Juriken
allerdings ist die verschwendungssucht der ornament, wenn diese verwendet werden viel zu gross.
wenn man eine fassade damit vollflächig überzieht, dann wird es auf dauer lästig, langweilig, vorhersehbar.
deshalb denke ich auch, dass das gebäude nach zehn jahren keiner mehr sehen kann.
weniger ist da eben mehr - und beständiger.
und das mit den zehn jahren: die wette halte ich. das ding bleibt mit sicherheit länger stehen.
aber schön zu hören, dass wir keine probleme haben. hört man in der letzten zeit ja eher selten. vielleicht kann man sich aber auch in einer so problem- und sorgenfreien zeit mit dem passenden architektonischen ausdruck beschäftigen? oder dürfen über den dann die "genervten bürger" entscheiden?
Keiner will 60er oder 70er Kisten oder Fassaden zurück, ausser ein paar überstudiert verbildete...
"und junge gebliebene büros die versuchen zeitgemäße antworten auf aktuelle fragen zufinden"
- es gibt keine Antworten, weil es kein Problem gibt!!!!
Meine Prgonose: Max. in 10 Jahren Abriss.