Geradezu magisch
LRO gewinnen Wettbewerb für Museumsneubau in Frankfurt
Selten wurden Preisrichter bei der Verkündung eines Wettbewerbsergebnisses so emotional: Der Siegerentwurf für den Neubau des Historischen Museums am Römerberg in Frankfurt schaffe „ein Gebäude, das Zuneigung auslöst,“ so Juryvorsitzender Carl Fingerhuth am 30. Januar 2008. Der Vorschlag der Wettbewerbssieger Lederer + Ragnarsdóttir + Oei (Stuttgart) bestimme „die städtebauliche Situation am Römerberg neu“ heißt es weiter in der Laudatio.
Vor dem Hintergrund einer neuen Gesamtkonzeption für das Historische Museum Frankfurt sollte neben der Sanierung der Altbauten das 70er-Jahre-Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Im Wettbewerb sollte eine Lösung gefunden werden, die die heutigen Anforderungen an ein Museum erfüllt und das bestehende Umfeld – geprägt durch das historische Ensemble aus Dom, Römerberg und Altstadt – bereichert. Das Preisgericht entschied sich für folgende Rangfolge:
An der gesamten Fassadenabwicklung des neuen Baukörpers sind große witterungsgeschütze Wandnischen als Ausstellungsfläche vorgesehen. Dort sollen wetterfeste Schnitzarbeiten und andere historische Fassadenelemente ausgestellt werden. Das Raumprogramm wurde von den Stuttgarter Architekten „zu einhundert Prozent“ abgebildet und bietet nun Platz für die 4.000 Gemälde und die über eine Million Ausstellungsstücke des Museums. Auf 2.700 Quadratmetern auf drei Ebenen können diese nun permanent gezeigt werden, 900 Quadratmeter kommen für Wechselausstellungen hinzu. Der Baubeginn ist für 2012 geplant.
Vor dem Hintergrund einer neuen Gesamtkonzeption für das Historische Museum Frankfurt sollte neben der Sanierung der Altbauten das 70er-Jahre-Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Im Wettbewerb sollte eine Lösung gefunden werden, die die heutigen Anforderungen an ein Museum erfüllt und das bestehende Umfeld – geprägt durch das historische Ensemble aus Dom, Römerberg und Altstadt – bereichert. Das Preisgericht entschied sich für folgende Rangfolge:
- 1. Preis: Lederer + Ragnarsdóttir + Oei (Stuttgart)
- 2. Preis: Kleihues + Kleihues (Berlin)
- 3. Preis: Ditzinger + Kramer (Eichstädt)
- Ankauf: Christoph Mäckler (Frankfurt)
- Ankauf: Braun + Schlockermann (Frankfurt)
- Ankauf: Landes & Partner (Frankfurt)
An der gesamten Fassadenabwicklung des neuen Baukörpers sind große witterungsgeschütze Wandnischen als Ausstellungsfläche vorgesehen. Dort sollen wetterfeste Schnitzarbeiten und andere historische Fassadenelemente ausgestellt werden. Das Raumprogramm wurde von den Stuttgarter Architekten „zu einhundert Prozent“ abgebildet und bietet nun Platz für die 4.000 Gemälde und die über eine Million Ausstellungsstücke des Museums. Auf 2.700 Quadratmetern auf drei Ebenen können diese nun permanent gezeigt werden, 900 Quadratmeter kommen für Wechselausstellungen hinzu. Der Baubeginn ist für 2012 geplant.
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Ich weiss wovon ich rede. Die meisten urteilen aufgrund dieses Berichtes ohne das Statement des Architekten zu kennen, ohne eine weitere Analyse. Ich weiss wie lederer i Entwurfssachen denkt, also kann ich so etwas zu ffm 2008 sagen. Grüße
Gruß
mehr hohle fassaden wie am römer oder am berliner schlossplatz!!!!!