Erweitertes Museum
Kulka-Bau in Düren eröffnet
Als wir am 29. November 2007 vom Spatenstich für diese Museumserweiterung von Peter Kulka berichtet haben (siehe BauNetz-Meldung), waren die Leser-Kommentare fast einmütig: Die Zeichnungen des „nahezu geschlossenen Betonkörpers“ neben dem neobarocken Altbau wurde als „Katastrophe“, „Armutszeugnis“ und „hässlicher Klotz“ beschimpft. Heute feiert Düren die Eröffnung des neuen, sehr selbstbewussten Erweiterungsbau des Leopold-Hoesch-Museums.
Aus dem Beton der ersten Planungen ist inzwischen allerdings eine Fassade aus hellem Backstein geworden. Immerhin geht es in Düren auch um die Vollendung der ursprünglichen Architektenpläne, denn die Möglichkeit einer späteren Erweiterung war schon 1905 ausdrücklich vorgesehen worden.
„Die vorhandenen Proportionen und Außenmaße werden respektiert und aufgenommen“, so Peter Kulka. „Als gleichberechtigter, selbstbewusster Partner komplettiert er das neue Museums-Ensemble in einer zeitgemäßen Sprache und Ausführung.
Dem stark ornamental gegliederten Altbau mit seinen unterschiedlich strukturierten Natursteinfassaden wird ein Neubau mit heller Backsteinfassade im spannungsvollen Kontrast entgegengesetzt. Der Dialog zwischen Alt und Neu wird durch einen gebäudehohen Zwischenraum, bestehend aus einer Fuge und einem Ausstellungsbereich, betont.“
Wäre interessant zu erfahren welch´ Geistes Kind Ihr seid?
Wart Ihr schon mal vor Ort, kennt Ihr das Museum überhaupt und seht Ihr Euch den alten im Übergang zum neuen Teil auch mal an.
Dann erübrigen sich Euere Phrasen über die "Fuge".
M. E. ist der Kulka-Anbau ein Monster, genährt von Fachidioten und unkundigen/unfähigen Entscheidern!
(leider nicht nur bei der Fuge, u.a. Stichpunkt Durchmischung der einzelnen Klinkerstein Paletten wg. unterschiedlicher Chargen/ Brenntage)
schwächt das ganze nur. Ansonsten ist das ganze ganz ok denke ich.