Gläserene Reliefs
Kadawittfeld feiern Richtfest in Augsburg
Die Stadt Augsburg ist nicht gerade für ihre innovative, zeitgenössische Architektur bekannt. Umso erstaunlicher, dass nun inmitten einer 60er-Jahre-Bürobebauung, die unter Ensembleschutz steht, ein Gebäude realisiert wird, dass durch seine geschwungene Glasfassade klar als ein Zeugnis gegenwärtiger Architektur auszumachen ist.
Der Entwurf des Aachener Büros kadawittfeld, bei dem nun Richtfest gefeiert werden konnte, ging 2007 aus einem Wettbewerb hervor (siehe zur Grundsteinlegung BauNetz-Meldung vom 14. November 2008).
Der Entwurf für das Direktionsgebäude einer Immobilienfirma reagiert auf die reliefartigen Fassaden seiner Nachbargebäude gleichfalls mit einer gläsernen Reliefstruktur. Die Fassade besteht aus einer zweischaligen Glasfront, deren Zwischenraum sich von einem halben Meter bis auf zwei Meter aufweitet und damit nutzbar wird.
Nach außen mit Isolierglas geschlossen und von den Büros mit Schiebetüren getrennt, soll dieser „Wintergarten” als Pausen- oder Besprechungszone oder als temporärer Arbeitsplatz genutzt werden. Aus dieser Raumfolge haben die Architekten eine Bürotypologie entwickelt, die eine zweiseitige Erweiterungsmöglichkeit der Büros möglich macht: die Kombizone auf der Erschließungsseite und der Wintergartenzone auf der Fassadenseite.
welchen inhalt hat also der einleitende satz des artikels? kann man das nicht für alle städte geltend machen, und ebenso für keine stadt? die stadt und ihre bürgerinnen und bürger freuen sich auf das neue, zeitgenössische und innovativ gestaltete gebäude!
weder die stadt noch das gebäude hat etwas davon, dass einer von beiden schlecht geredet wird! Ich denke, das hatte der/die autor(-in) auch nicht wirklich beabsichtigt?