Start für Henninger-Quartier
Jourdan/Müller gewinnen Wettbewerb in Frankfurt
Frankfurts Henninger-Turm auf der südlichen Mainseite bekommt Verstärkung (siehe BauNetz-Meldung vom 14. 3. 2012). In direkter Umgebung soll ein neues Wohngebiet auf dem ehemaligen Brauereiareal errichtet werden. Dazu lobte die Stadt einen städtebaulichen und hochbaulichen Wettbewerb aus, den Jourdan & Müller PAS (Frankfurt am Main) für sich entscheiden konnten.
Drei weitere 3. Preise wurden vergeben an:
- Meixner Schlüter Wendt Architekten, Frankfurt am Main
- Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH, Kassel
- BilgerFellmeth Architekten BDA, Frankfurt am Main
Bereits 2003 hatte das Büro den Rahmenplan für die Neuordnung des elf Hektar großen Gebietes vorgestellt. Dieser Plan schaffte die Grundlage für den Bebauungsplan und den ausgelobten Wettbewerb (siehe BauNetz-Meldung vom 9. 12. 2003).
Der Siegerentwurf orientiert sich eng an der umliegenden Bebauung und sieht insgesamt 800 neue Wohnungen in unterschiedlichen Gebäudetypologien vor. Zum Henninger-Turm planen die Architekten drei elf-bis dreizehngeschossige Wohnhäuser, zur Straße eine Zeilenbebauung, und zum Schubert’schen Park öffnen sie die Bebauungsstruktur mit scheinbar frei gesetzten Häusern.
Nach einer Konkretisierung des Entwurfes soll der Baubeginn bereits im nächsten Jahr erfolgen.
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Präsentationen gehören zum Handwerkszeug des Architekten. Den Siegerplänen fehlt jedoch sämtliches Gefühl für Ästhetik.
Schade, dass die Jury dies nicht so sah.
was für trostlose darstellungen....
manche bueros ziehen ja ein übertriebenes feuerwerk an kindern, autos, flugdrachen, etc tec tec ab was auch humbug ist.
aber diese tote strassen ergeben scheinbar auch ein totes quartier....