Wohnturm XXL
Hochhaus in Mumbai fertig
Manche Projekte sind fast zu phantastisch um sie zu glauben. Wie beispielsweise die Geschichte dieses gerade fertig gestellten Hochhauses im indischen Mumbai.
Der 27-geschossige Bau dient Mukesh Ambani, dem nach der Forbes-Liste viertreichstem Mann Indiens, seiner Frau und seinen drei Kindern als Wohnhaus. Die Familie kann sich fortan auf 37.000 Quadratmetern Wohnfläche austoben. Allerdings muss sich die Familie die Wohnfläche mit etwa 600 Angestellten teilen. Der Wohnturm verfügt damit über mehr Zimmer als das Schloss von Versailles.
Neben einem Spa mit angeschlossenen Fitness- und Tanzräumen verfügt das 173 Meter hohe Gebäude selbstverständlich über Schwimmbad, einen Kinosaal, drei Helikopter-Landeplätzen auf dem Dach sowie auf sechs geschossen Stellplatzfläche für 160 Fahrzeuge. Als Architekten für das unglaubliche Projekt zeichnet das amerikanische Büro Perkins and Will (Chicago) verantwortlich.
Am Ende wohnen dort ja 600 Menschen wie in einem "normalen" 27-stöckigem Hochbau. Es könnte auch als vertikaler Sozialwohnungsbaukomplex gesehen werden (gibt es Pläne/Grundrisse?)
Städtebaulich gesehen ist die Grösse milde ausgedrückt schon mehr als merkwürdig, wenn man sich die übrige Stadt ansieht.
Mit unserem Geselschaftssinn kann man mit dem ganzen auf sozialer/menschlicher Ebene aber kaum was anfangen (Pläne der Zimmer/Bedienstetenwohnungen würden da aber echt helfen).
Bauen ist im Ausland ein Business! Nur weil wir keine Bauprojekte in Deutschland haben und Entwicklungsländer uns zeigen was techniscgh baubar ist, muss man nicht alles schlechtmachen. Wer von euch plant denn schon ein grosses Gebäude?
Lasst eure Politfrasen stecken, der Architekt entscheidet nicht ob dort Leute hungern!
Und nun plant eure kleinen Hundehütten weiter und fühlt Euch wie Foster und Piano.